Das verschwundene Haus in der Falkenstraße (Teil 2)

Diesalles wird durch die Erinnerung von Jörg-Maria Brügger bestätigt.An einer Hofmauer waren schwarze Beerdigungskutschen und eine weißeHochzeitskutsche aufgestellt. Zwischen der Straßeneinfahrt in denHof und dem Nachbarhaus Falkenstraße 19 befanden sich die Büros derFirmen mit Treppenstufen an den Büroeingängen.Einmal ist Jörg-Maria Brügger mit seinem Roller gegen die Stufengefahren und genau auf den Lenker des Rollers gefallen. Dieser hatte- um zu sparen – keine Handgriffe. Das spürt Jörg-Maria Brüggernoch heute am Kinn.

SeineMutter erinnert sich an die Unternehmenserbin Dorothea Rudolph. Dieseließ sich häufig mit der weißen Hochzeitskutsche durch Lindenkutschieren. Sie trug dabei einen großen Hut und winkte den Leutenzu, erzählte oft, sie sei die Königin von Linden.

BrüggersMutter berichtet, dass das Haus genauso ausah wie das links daneben,Falkenstraße 15 mit damals dem Geschäft vonOptikerHohmann, heute Dreamtel. Dieses zeigt das beigefügte Foto. Daszweite beigefügteFoto zeigt die Falkenstraße vor ca. 100 Jahren. Man sieht auf derlinken Seite keine Hauslücke für den Schulhof. Ein Haus im Stil desHauses Falkenstraße 15, somit das gesuchte Haus ist jedoch auchnicht zu sehen.

Jörg-MariaBrügger erinnert sich noch an eines: Er hat nie Pferde im Hofgesehen. Er vermutet, dass diese bei Bedarf gemietet wurden,eventuell bei der nahegelegenen Lindener Brauerei.

FolgendeFragen ergeben sich:

  • Wir verfügen über kein Foto des Hauses Falkenstraße 17. Wer kann helfen?
  • Wer hat Erinnerungen an Dorothea Rudolph, die „Königin von Linden"?
  • Wer weiß, welche Pferde die Kutschen des Bestattunginstitutes Bertram gezogen haben

Werhelfen kann, wendet sich bitte an Manfred Wassmann von „LebensraumLinden", Tel. 21 35 430, manfred.wassmann@web.de

„Wirfreuen uns über jeden Beitrag und sammeln bis zum 11. Juni.Danach werden die interessantesten Geschichten und Bilder in denörtlichen Medien und auf der Internetseite www.lebensraum-linden.deveröffentlicht", erläutert Claus-Henning Huchthausen vomWirtschaftsforum „Lebendiges Linden". Das Wirtschaftsforumverlost insgesamt 10 Einkaufsgutscheine im Wert von je 50 €unter allen Personen, die Auskünfte, Geschichten oder Bilder zurUmgebung des Schwarzen Bären zur Verfügung stellen können.


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