Literarischer Rundgang in Linden-Nord am 17. April: Orte einer Lindener Kindheit.

Günter Müller und Horst Bohne vor dem Café Doppelkorn

Günter Müller und Horst Bohne

vor dem Café Doppelkorn

Am 17. April trafen ca. 25 Interessierte aus ganz Hannover denSchriftstellerGünter Müller zu einem literarischen Rundgang durch Linden-Nord.Eingeladen hatte das Projekt "Lebensraum Linden", Müller las  währenddes beinahe sommerlichen Rundgangs aus seinem Buch "UnvollständigeRückkehr an vergangene Orte" aus dem Jahr 2002.Das Buch verarbeitet seine Kindheitserlebnisse und -beklemmungen imHaus der und im Kiez.

Die Veranstaltung begann im Café Doppelkorn, früher war dort die Bäckerei von Müllers Eltern. In derEichendorffschule konnten die Teilnehmer des Rundgangs vor Ort – u.a.im alten Klassenzimmer – den Schulsorgen Müllers von 1950-54 zuhören.Und das unter einem Plakat "Nicht schlagen, sondern sagen" (s. Foto,dessen Textin der damaligen Hennigesschule wohl eher umgekehrt gelautet hätte.

Danach ging es zur Leine und zu Brackebuschgarten, dem damaligenSpielgebiet im Bereich derheutigen Dornröschenbrücke. Eine alte Pappel an der Leine erinnerte anseinen damaligen Lieblingsbaum. Auf dem Rückweg hielt Müller an derehemaligen Sauerkrautfabrik Tuschke (in der Leinaustraße) und amApollokino, das seiner Zeit "Flohkiste" genannt wurde.Das Linden-Nord der 50er Jahre stieg nicht nur in Gedanken auf, zumSchluss tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr lebendig ihreErinnerungen aus.


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