FDP-Ratsfraktion unzufrieden mit Nahverkehrsplanungen der Region

Dazu der bau- und verkehrspolitische Sprecher und Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Wilfried H. Engelke: „Praktisch ist es doch so, dass die Regionsversammlung entscheidet und wir im Rat der Stadt dann nur noch eine Stellungnahme abgeben dürfen, obwohl die eigentliche Entscheidung längst getroffen wurde.

Viele der Regionspolitiker kennen aber offenbar die Verkehrsverhältnisse in der Landeshauptstadt überhaupt nicht. Wenn es um die Entscheidung über die Lage von Haltestellen und den Verlauf von Straßenbahnen und Buslinien im Stadtgebiet Hannover geht, sollten Region und Infra vorher ein verbindliches Votum des Stadtrats einholen und ihre endgültige Entscheidung davon abhängig machen. Dann würde es auch nicht dazu kommen, dass ein ganzes Krankenhaus vom ÖPNV abgekoppelt werden soll.

Offensichtlichist in der Region auch nicht bekannt, dass die Sallstraße ein extrem hoch belasteter Verkehrsweg ist. Die Anwohner dort leiden seit Jahren unter dem hohen Verkehrsaufkommen und der starken Luftverschmutzung. Hier brauchen wir dringend vernünftige Lösungen, die den berechtigten Interessen der Anwohner und der gesamten Südstadt gerecht werden. Ob Tunnel, Stadtbahn oder Bus muss in Hannover diskutiert und entschieden werden und nicht in der Region. Ich bin der Meinung, bei Entscheidungen über den ÖPNV im Stadtgebiet muss der Rat das letzte Wort haben!“

DerVorsitzende der FDP-Regionsfraktion Dieter Lüddecke hat Verständnis fürdas Anliegen der FDP-Ratsfraktion, bei Infrastrukturvorhaben im ÖPNV, die sich massiv im Gebiet der Landeshauptstadt auswirken, zukünftig besser und möglichst frühzeitig mit eingebunden zu werden.

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