Projekt Zehn Siebzehn

Projekt Zehn Siebzehn früher mal als D-Linie bekannt

Projekt Zehn SiebzehnAb der zweiten Jahreshälfte 2014 soll die Modernisierung der Stadtbahnlinien 10 und 17 beginnen. Zwischen den Haltestellen Glocksee und Hauptbahnhof / Raschplatz wird die Innenstadtstrecke barrierefrei ausgebaut.

In diesem Zuge sollen auch gleich die Straßen aufgewertet werden. Für Fahrradfahrer verspricht die Infra attraktive Seitenräume, Radverkehrsanlagen und Stellplätze. Man wird sehen wie das dann wird. Das Beispiel zeigt das Radverkehr doch eher nur geduldet ist und nur Berücksichtigung findet wenn genug Platz für Autos da ist.

Auch der Busverkehr in diesem Bereich soll Barrierefrei ausgebaut werden. Für das Projekt sind vier Jahre Bauzeit eingeplant. Mal sehen wie lange es dann wirklich dauert.

Strecken und Haltestellen und die Straßenräume sollen dann mordern zu gestaltet sein und ein weiterer Teil der Innenstadt zeigt sich dann in neuem Glanz.

Theorie und Praxis:
Die Anlieger, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmer erhalten vor Baubeginn (ab Mitte 2014) gesonderte Informationen und werden auch während der Bauphasen immer wieder über wichtige Maßnahmen und Änderungen informiert.
Wieder mal das Beispiel Benno-Ohnesorg-Brücke / Hochbahnsteig Schwarzer Bär – Dort wurden die Anlieger die jahrelang die Baustelle direkt vor der Tür hatten noch nicht einmal zur Einweihung eingeladen.

Linden bzw. ?

Außerhalb des Projekts ZEHN SIEB ZEHN gibt es noch fünf weitere Haltestellen in Linden-Nord und Limmer, die heute noch nicht barrierefrei sind. Diese Haltestellen – Am , Leinaustraße, Ungerstraße, Wunstorfer Straße und Harenberger Straße – sollen ebenfalls ab 2016 bis ca. 2020 Hochbahnsteige erhalten. Zunächst soll die Haltestelle Am entsprechend umgebaut werden.

Projektwebseite der INFRA


Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Der Buchstabe „D“ ist so eng verknüpft mit der Idee einen weiteren U-Bahn-Tunnel unter der Innenstadt zu bauen, dass es nur gut geheißen werden kann, dass jetzt ein anderer Name für den barrierfreien Ausbau der beliebten Straßenbahnlinie 10 (und 17) gefunden wurde!
    Dieser Name steht zugleich für eine moderne Verkehrspolitik, die Menschen, die mit dem ÖPNV mobil sind, nicht nachrangig gegenüber dem MIV (=Motorisierter Individualverkehr) behandelt.
    Die Idee, die hinter den Tunnelbauten für den ÖPNV steckt, ist die Idee einer autogerechten Stadt. Was wir brauchen, ist jedoch eine menschengerechte Stadt, die ÖPNV-Fahrgäste nicht in unterirdische Angst-Räume verbannt, sondern den Raum gibt, der Ihnen zusteht. Schließlich sind es nicht die Menschen, die mit dem ÖPNV in die Innenstadt fahren, sondern Autofahrer, die dort regelmäßig für verstopfte Straßen sorgen.
    So gesehen ist die weitgehend autofreie Visualisierung des Ausbauvorhabens in der neuen Projekt-Zehn-Siebzehn-Broschüre durchaus zukunftsweisend und wünschenswert!

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