DIE LINKE: Geld für Niederflurbahnen statt für Tunnel ausgeben

„Die immensen Ausgaben für eine mögliche Tunnellösung sollte man lieber in die Anschaffung von behindertengerechten Niederflurbahnen investieren." Das betont der linke Ratsherr Oliver Förste in Reaktion auf ein von der üstra in Auftrag gegebenes Gutachten für die zukünftige D-Linie. Der Kommunalpolitiker bezeichnete die betreffende Studie als Gefälligkeitsgutachten und kritisierte, dass der unterstützenswerte Vorschlag der CDU, eine mögliche Niederflurstrecke bis in die Südstadt zu führen, scheinbar keinerlei Berücksichtigung gefunden habe.

Vor dem Hintergrund dieser Studie stelle sich die Frage, ob andere Städte, die sowohl Hoch- wie Niederflurbahnen betreiben, das Geld zum Fenster rausschmissen oder hinter dem Mond lebten, so Förste weiter: „Die Stadtplanung darf nicht von einem üstra-Vorstand bestimmt werden, der über 40 Jahre alten Konzepten hinterher hängt. Das sollten sich auch die Verkehrsplaner der Region und der Stadt Hannover zu Herzen nehmen."

DIE LINKE setzt sich gerade auch bei der Verkehrsplanung für mehr Bürgerbeteiligung ein und warnt davor, vor der Kommunalwahl 2011 im Schnellverfahren Fakten zu schaffen.


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