Die legendäre Fannystraße und die Butjerfeste

In den kleinen Wohnungen der Fannystraße lebten immer armeLeute. Sie wurden oft sogar vom Rest Lindens ausgegrenzt, entwickelten abervielleicht gerade deshalb nach und nach eine eigene Kultur des Zusammenlebens.Dazu gehörten auch die Fannystraßen-Schützenfeste für die kleinen Butjer aus derFanny- und Mathildenstraße. Nach dem 2. Weltkrieg wurde diese Tradition weitergeführt und in den 70er Jahren vom dann als Butjerfest bisvor wenigen Jahren als zentrales Lindener Stadtteilfest veranstaltet.

Die Häuser der Fannystraße wurden Ende der 1960er Jahrevon einer großen Versicherung aufgekauft, gegen den Willen und z.T. Widerstandder Bewohner leer geräumt – die Bewohner wurden in die neuen Hochhausgebiete inGarbsen-Havelse umgesiedelt – und dann abgerissen. Die Straße ist völligverschwunden. Hier stehen heute die sog. „Toblerone-Häuser“, die Hochhäuser ander Limmerstraße zwischen Fortuna- und Mathildenstraße.

Unser nächster Jour fixe-Termin ist danach:

Montag, 7.12. um 18 Uhr:
Filmvorführung „Linden ein Arbeiterlied“ von WinfriedWallat und Wolfgang Jost mit einer Einführung von Egon Kuhn


Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.