Blank rettet nächsten Ruby Tuesday

Aus den furchtbaren Abgründen der hannoverschen Musikszene steigt das Indiepunk was-auch-immer Trio Blank auf einem Berg gescheiterter Träume empor und schaut blinzelnd in das Sonnenlicht.

Was ist diesmal anders als früher, als man glaubte, man habe das Beste noch vor sich? Was läßt sie wider besseren Wissens daran glauben, daß sie diesmal erstrahlen und nicht unbesungen in den Strudel abgestorbener Träume zurückgerissen werden?

Die sechs Tracks der jüngst aufgenommenen EP zeigen es: Die Musik ist schnell, einfach, direkt, catchy tanzbar und sofort präsent. Die Worte erzählen Geschichten aus der ganz normalen Hölle des Alltags, von einer sich aus Abgründen speisenden, unerfüllbaren Sehnsucht nach Glück. Auf dem Weg zum endgültigen Versagen darf man aber dennoch Spaß haben.

Die Feinde: Prätentiöser Scheiß à la Hamburger Schule: Fuck you! Die Freunde: Frank Black, NoMeansNo, Fugazi, Police, Dead Boys, Minutemen.

You know something about us? We don't care. Stunde null.
Wir sind da.

Seine Ursprünge hat Blank im Jahr 2000 und seitdem heftige personelle Veränderungen erfahren. Im Laufe der Jahre blieb nach diversen Musikerwechseln und Gastmusikereinsätzen die kompakteste aller Besetzungsformen übrig. Mehr als ein Trio braucht kein Mensch. Nachdem alle anderen vergrault waren, fanden Bjoern Grote und Lars Hansen an den Instrumenten Gitarre/Gesang und Bass mit Carlo Kallen nichtsnutzigen, aber musikalisch prominenten Zuwachs am Schlagzeug – bereits in Bands wie Brutal Verschimmelt oder Chilli Confetti und im Vorprogramm von D.O.A, Toxic Reasons, Scream, NoFX, Bad Religion, Assasins of God, Dickies, Adicts oder Toy Dolls auf europäischen Bühnen vertreten.

www.blank-music.de


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