VorOrt Ausgabe 54 für Oktober/November 2009 erschienen

vorort54Hauptthema in dieser Ausgabe: Wo geht es einmal hin? Bestattungskultur im Wandel

Ein Heft, das sich mit Trauer und Bestattungskultur beschäftigt: ein typisches Novemberthema, das hatten wir doch schon mal in VorOrt. Wir erleben aber, dass sich etwas verändert und zuspitzt. Wo geht es hin?

Unser Titelbild macht es deutlich.
Da ist jemand gestorben, der in seinem Umfeld bedeutend war. Er – natürlich ein Mann – hatte Familie, seine letzte Ruhestätte ist ein aufwändigesFamiliengrab, indem mehrere Generationen bestattet worden sind. Mit ein wenig Spürsinn bekommt man auch heraus, wer mit wem verheiratet war, wer wessen Kind. Er hatte verschiedene Ämter, wohl auch Ehrenämter, er füllte zu Lebzeiten, so denkt man, seine Stellung aus, und das dokumentiert ein Grabstein, der schon fast ein Monument ist. Noch im Tode zeigt er, hier liegt jemand, der bedeutend war, und wird am jüngsten Tage selbstbewusst vor seinen Schöpfer treten. Privates, menschliches wird ausgespart – über die Toten nichts, wenn es nicht gut ist? – allenfalls klingt das religiöse Selbstverständnis an, vielleicht ein Symbol oder die Angabe eines Bibelverses. Das sind die Grabsteine, die einen Friedhof zu einem Friedhof machen, die sehr zu der eigenen Atmosphäre eines Friedhofes beitragen.

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Die weiteren Themen:

  • Neu in der Kirchengemeinde-Nord
  • Pflege und Beratung – Ab sofort regelmäßige Sprechstunde im Sozial-Center Linden 
  • Neue Krabbelgruppe in der Erlösergemeinde
  • Erntedankfest
  • Seniorenausflüge im Herbst
  • Der Lichtpunkt – Kindersozialladen in Linden-Süd
  • Laternenumzüge

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