Sonntag, 30. August, Küchengarten: Aktionstraining „Block it!“

Wie schon bei dem Aktionstraining imVorfeld zum geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai versuchte die PolizeiHannover, das gemeinsame Üben von notwendigen Aktionen des zivilenUngehorsams gegen Naziaufmärsche zu kriminalisieren. „Probeblockaden“und darauf bezogene „Rollenspiele“ wurden untersagt, was am 28.08.2009durch das Verwaltungsgericht Hannover bestätigt wurde.

Trotzdemkamen am Sonntag Antifaschistinnen und Antifaschisten auf demKüchengarten in Hannover-Linden zusammen. Unter den Augen der Polizeiprobten die Anwesenden, wie man Polizeiketten durchfließen kann, ohnedas es zu einer Konfrontation kommt. Die Aktion machte Spaß und halfgleichzeitig, Ängste abzubauen. Gemeinsam werden sich dieTeilnehmerinnen und Teilnehmer am 12.September den Nazis entgegentreten.

„Widerstandgegen Naziaufmärsche ist notwendig. Wenn Nazis ihre fremdenfeindlichePropaganda verbreiten wollen, muss sich diesen entgegengestellt werden.Da der Staat sich weigert, die Vorraussetzungen für ein Verbot vonNazi-Aufmärschen zu schaffen, müssen die Menschen selbst solcheAufmärsche verhindern. Wenn hierfür Aktionen des zivilen Ungehorsamsdurchgeführt werden, ist dies legitim“, sagt Martin Kramer von Avanti.


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