hannover mon amour: lingenfelder

Der Auftakt der Produktionsserie findet in einem seit längerer Zeit leerstehenden Ladenlokal in der Charlottenstraße 1/ Ecke Deisterstrasse in Hannover-Linden statt. Von 1919 bis 2008 wurden in dem ehemaligen Elektrofachgeschäft Lingenfelder, dem wir auch den Titel unserer Produktion entlehnen, vor allem Lampen und elektronisches Zubehör verkauft. Die szenische Idee des Projektes entzündet sich direkt an der Geschichte und räumlichen Situation des Schauplatzes: dem Ladenlokal mit Fensterfront und der davor liegenden Straße. Sie ist die Bühne: ein Laufsteg für Paare und Passanten, ein vorüberziehendes Bild, eine unendliche Szenenfolge im bewegten Breitwandformat. Die Inszenierung speist ihr Material aus Interviews, Improvisationen und Recherchen vor Ort. Sie ist ein Work in Progress, ein Experiment und Loblied der szenischen Miniatur, das im ungeschützten Außenraum der Strasse wie auch im Innenraum des Geschäftes stattfindet, seine kurzen Szenen in einer schnellen Folge von Auf- und Abtritten zu einem Panorama des urbanen Lebens verbindet. Eine Reise in das Angesicht der Stadt, in dem die zufälligen Bewegungen und Aktionen der abendlichen Passanten selbst Teil des theatralen Ereignisses und die Akteure zu (verdeckten) Agenten des szenischen Unternehmens im öffentlichen Raum werden.

hannover mon amour: lingenfelder

Elektro Lingenfelder

Weitere Vorstellungen:

31. Mai, 03. Juni,05. Juni, 06. Juni,10. Juni, 11. Juni,17. Juni, 19. Juni,20. Juni, 24. Juni,26. Juni, 27. Juni, jeweils um 21:00 Uhr

Veranstaltungsort:
ehemaliges Elektrofachgeschäft Lingenfelder, Charlottenstr. 1 (Ecke Deisterstraße)

mit: Dorit David, Alexandra Faruga, Carsten Hentrich und Gäste

Inszenierung/Projektleitung: Ruth Rutkowski und Carsten Hentrich

Text: Sascha Schmidt

Musik: H. Sellhorn

Bühne, Installation, Licht: Alexander Tripitsis und Melanie Huke

Kostüme: Ruth Rutkowski

Gefördert durch:
Das das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Stiftung Kulturregion Hannover, Region Hannover, Land Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen.


Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.