Rat soll über Stadtteilbücherei in Linden entscheiden!

Die rotgrüne Mehrheit im Rat der Stadt versucht offensichtlich mit allen Mitteln eine Abstimmung im Rat der Stadt über die Schließung der Stadtteilbücherei Linden zu verhindern. „Die Abstimmungen sollen jetzt in den Fachausschüssen und dann endgültig im Verwaltungsausschuss der Stadt erfolgen“, so Luk List, „damit amputiert der Rat letztlich seine Souveränität in Fragen wo Bürgerinnen und Bürger sich ehrenamtlich für ihre Interessen engagieren.“

Die Hannoversche Linke empfindet es als befremdlich, wenn die rotgrüne Mehrheit im Rat der Stadt und im Linden-Limmer versucht, Widerstand von BürgerInnen und Bürgern zu kriminalisieren. „Es muss sich von diesen Parteien wirklich keiner wundern, wenn denen die Wähler weglaufen. Das gewählte Rats- und Bezirksratsmitglieder zur öffentlichen Publikumsbeschimpfung gegen protestierende und engagierte Bürger übergehen zeigt doch nur, wie druckempfindlich sie sind“, so Luk List und begrüßte in diesem Zusammenhang die Auffassung des grünen Fraktionsvorsitzenden Schlickau, der sich zumindest für eine Kinder- und Jugendbücherei am Standort Linden einsetzt.

Die Hannoversche Linke wird jetzt juristisch prüfen, inwieweit die Drucksache zur Schließung der Bücherei doch im Rat abgestimmt werden muss. „Wenn Rotgrün schon solche Beschlüsse  fassen will, dann soll das bitte auch im Rat sichtbar werden, wer Bürgerinteressen vertritt und wer nicht“, so der Gruppenvorsitzende.


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