Flora-Realos und h1 sind willkommen beim neuen Bürgerradio für Hannover

Zum Hintergrund

RadioFlora e.V. führt seit Wochen mit Unterstützung der Gewerkschaften inder Region eine Kampagne unter dem Titel „Eine faire Chance für Flora“.In einer aktuellen Anfrage an die Niedersächsische Landesmedienanstaltwerden dabei folgende Sachverhalte falsch dargestellt: Andersals dort beschrieben, a) gibt es Akzeptanzwerte, die im Auftrag desSenders Ende letzten Jahres nach der Programmreform erhoben wurden undsich mit den Ergebnissen von EMNID decken, b) über die Geschicke desProgramms entscheidet der sogenannte Programmchef nur zum Teil, dadurchkommt es zu Ausreißern, auch zur Austragung von  internenDiskussionen on Air; c) der alte Vorstand ist nicht wegen einerTischvorlage der NLM zurückgetreten, hat auch kein Misstrauensvotumgestellt, sondern ist aus eigenen Stücken zurückgetreten, weil dieVereinsmitglieder mehrheitlich nicht über einen Ausschluss aus demVerein abstimmen wollten. d) Die NLM hat nicht kurzfristig irgendwelcheAntragsfristen verlängert, alle drei Bewerber (RTN, Lokalradio Neustadtund Radio Flora) haben zum Teil gemeinsam, zum Teil unabhängigvoneinander wiederholt um Verlängerung gebeten. e) Einen viertenBewerber gibt es nicht. Gemeint ist vermutlich der FördervereinBürgerradio Hannover e.V., der aber niemals im lizenzrechtlichen SinnBewerber war oder werden kann, es sei denn die Lizenz wird komplett neuausgeschrieben. f) Radio Flora hat u.a. von der Landesmedienanstalt dieChance erhalten, sich noch nach Antragstellung für ein neuesTrägermodell zu entscheiden, nämlich die gGmbH (gemeinnützigeGesellschaft). Das ist keine Selbstverständlichkeit: Lag doch demursprünglichen Antrag noch die Vereinssatzung des Flora e.V. bei. Fürdie gemeinnützige Gesellschaft hatte sich bereits der alte Vorstandeingesetzt; dennoch ist dieses Zugeständnis der NLM nicht unumstritten.


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