Bezirksrat Linden-Limmer beschließt Schaffung einer Kinder- und Jugendbücherei

Auf einer turbulenten Sitzung hat der Linden-Limmer mit den Stimmen von Grünen, SPD und CDU die Schließung der Stadtteilbibliothek beschlossen. Anstelle dessen soll nun eine Kinder- und Jugendbücherei mit 4 Stellen im FZH-Linden eingerichtet werden. Außerdem soll für die Stadtteilbücherei im Lindener Rathaus eine zusätzliche Stelle für die Koordination der - und Kinderarbeit der Bibliothek geschaffen werden. „Warum der Antrag der Hannoverschen Linken für den Erhalt der Stadtteilbücherei abgelehnt wurde, ist mit dieser Beschlusslage nicht erklärbar. Sollte der Rat der Empfehlung des Bezirksrates folgen, dann wären 1,5 Stellen für die Bibliothek verloren gegangen anstatt der 6,5 Stellen, die die Verwaltung unter Mitwirkung von SPD und Bündnisgrünen der Bibliothek für die Betreuung entziehen möchte. Ein sinnloses Unterfangen, dann könnte man auch die Bibliothek gleich komplett mit der jetzigen Personalausstattung erhalten und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stellen“ erklärte Luk List.

„Die mehr als 12.000 Unterschriften zeigen Wirkung“, erklärte Ratsherr Nikoleit, „ Der Druck der Lindener Bürger hat erst zur Veränderung der Positionen bei SPD und Grünen geführt. Dass gleich mehrere Bezirksräte von SPD und Grünen der Sitzung fernblieben, spricht für sich. Skandalös allerdings der Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern. Mit der Androhung von polizeilichen Zwangsmaßnahmen gegen Vertreter der Bürgerinitiative, einem mit Polizeieinsatz durch gesetzten Saalverbot für ein Mitglied der Bürgerinitiative hat Bezirksbürgermeisterin Knoke gegen alle deokratischen Gepflogenheiten verstoßen. Bei der SPD liegen die Nerven blank. Anders ist ein tätlicher Übergriff gegen einen Redakteur der Zeitschrift Asphalt durch den Ratsherrn Mineur (SPD) und die Androhung körperlicher Gewalt gegen Lindener Bürger durch Bezirksratsherrn Michael Frank (SPD) nicht zu erklären.“

„Die Hannoversche Linke wird die Aktionen der Bürgerinitiative gegen die Schließung der Stadtteilbücherei Limmerstraße weiter unterstützen und geht davon aus, dass die Proteste auch weiterhin ins Rathaus getragen und dem Oberbürgermeister direkt vorgebracht werden!“, erklärte Luk List, Gruppenvorsitzender der Hannoverschen Linken.


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