Grüne: Stadtteilbüchereien; Vergleich List und Linden hinkt

Die Räumlichkeiten nahe des Lister Platzes sind optimal durch den ÖPNVerschlossen. Die Wege der Nutzer der alten Büchereien zur neuen amLister Platz haben sich für die einen um nur rund 300 Meter, für dieanderen um einen Kilometer verlängert. Zudem sei die nächsteStadtteilbücherei in der Oststadt in unmittelbarer Nachbarschaft undgerade einmal 600 Meter entfernt. Auch der besonderen sozialen Situationder Lister ist es sicherlich zu verdanken, dass die überdurchschnittlichgebildeten und verdienenden Bewohner die Fahrten mit Bus und Bahnbezahlen und sich den Besuch durchaus leisten können.

Ganz anders in Linden-Limmer: Zwischen und der Bibliothekin der liegen knapp zwei Kilometer. Lindener, Limmeranerund Ahlemer müssen bis zu zweimal umsteigen, wenn sie mit Bus und Bahnzum fahren wollen. Ob Mütter oder Väter mit Kindern undmit geringem Einkommen sechs Euro Fahrtkosten für den Besuch der neuenBücherei bezahlen, ist zudem fraglich.

Damit in Linden-Nord und Limmer junge Leser nicht auf der Streckebleiben, setzen sich die Grünen für die Einrichtung einer Kinder- undJugendbücherei nach dem Vorbild in der Südstadt ein. Für die Grünengehört eine Bücherei in Linden-Nord zur Grundversorgung. Zudem würde derSchwerpunkt auf Kinder und Jugendliche das Angebot der Bücherei amLindener Markt optimal ergänzen.


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