Hochwasserschutz in Hannover

Ihme wird tiefer gelegt
Zielist es, den Wasserpegel der Ihme bei einem so genanntenJahrhundert-Hochwasser abzusenken, um die Überflutungsgefahreninsbesondere für die Calenberger Neustadt, Linden und Ricklingen zusenken. Dazu wird der östliche Uferbereich um etwa ein bis vier Meter"tiefer gelegt", ohne dabei das Flussbett zu verändern.

Da sich keine anderen effektiven Möglichkeitendes Hochwasserschutzes im Oberlauf der Leine und Ihme bieten, mussdieser gravierende Eingriff im dicht besiedelten InnenstadtbereichHannovers erfolgen. Auch deshalb ist es notwendig, die Qualität dieserFlächen deutlich zu steigern – unter anderem durch eine Modellierungdes Geländes mit Terrassen, den "Ihme-Terrassen".

Terrassen mit neuem Park
DieIhme-Terrassen reichen von der Calenberger Straße bis zum JugendzentrumGlocksee. Sie verlaufen etwa parallel zum Fluss von der Glockseestraßebis zum Flussufer. Holzdecks am Ihmeufer ermöglichen den direktenZugang zum Wasser.
Nördlich und südlich des neuen CalenbergerStadtteilparks wird die Flusslandschaft ebenfalls neu gestaltet.Aufgrund der räumlichen Enge ist hier eine großzügige Gestaltung desGeländes nicht möglich. Das Wegenetz sieht im gesamten Bereich eineleicht geschwungene Führung vor. Alle heutigen Wegebeziehungen sollenauch zukünftig vorhanden sein. Die Wiesen werden mit lockerenBaumgruppen ausgestattet. Der Uferbewuchs kann sich bei teilweisemErhalt der Gehölze nach dem Umbau regenerieren und bildet die Basis füreinen Neuanfang.

Bauarbeiten sollen 2010 beginnen
Aufder Grundlage der vorliegenden Planung wird nach Abschluss derpolitischen Beratungen ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Zielder Stadt ist es, nach dem Vorliegen des PlanfeststellungsbeschlussesAnfang 2010 mit den Arbeiten zu beginnen.

PM: Presseserver Hannover

 


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