Bulgarische Kulturwochen

Bulgarische Kulturwochen in Hannover und auch in Linden Mai-Juni 2017

Bulgarische KulturwochenBulgarisches Kulturfest
11. Juni (Sonntag), 15:00 Uhr
Matthäuskirche (List), Wöhlerstraße 13, 30163 Hannover
Anlässlich des 24. Mai, des Tages der heiligen Kyrill und Method und des Kinderwelttages am 1. Juni übernehmen traditionell die Kinder das Zepter. In bulgarischen Versen und Liedern präsentieren Schüler der bulgarischen Samstagsschule in Hannover die Schönheit der bulgarischen Sprache. Ein musikalischer Kurztrip durch traditionell-klassische bulgarische Musik stimmt das Publikum auf die großartigen Volkstänze von RhythmiKKa aus Hamburg. Im Anschluss rundet ein Buffet mit hausgemachten bulgarischen Speisen den Sonntagnachmittag ab.
Der Eintritt ist frei, eine Spende zur Unterstützung unserer Vereinsarbeit ist willkommen.

Bulgarische Szenerie bei Lust auf Linden-Süd
17. Juni (Samstag) ab 14:00 Uhr
Deisterstraße (Linden-Süd)
Im lebendigen Viertel Linden-Süd stellen Bulgaren die zweitstärkste nicht-deutsche Nationalität dar. Mit Angeboten für Leib und Seele wird der Nachbarschaft gezeigt, was typisch bulgarisch ist. Es ist kein Zufall, dass ganz in der Nähe bulgarische Geschäfte liegen, aber auch bulgarische Tänze im integrativen Café Allerlei angeboten werden. Inklusive Angebote für Kinder. Eintritt frei.

Bulgarian Suite – Nadja & Friends
19. Juni (Montag), 19:30 Uhr
Alice-Salomon-Schule (Kleefeld), Historischer Saal, Kirchröder Str. 13, 30625 Hannover
Musikalische Begegnungen rund ums Klavier. Die junge bulgarische Pianistin Nadezhda Yotzova brilliert mit großer Leidenschaft Stücke von bulgarischen und westeuropäischen Komponisten, mit wechselnden herausragenden Instrumentalsolisten an ihrer Seite. Eine außergewöhnliche Reise durch die klassische Musik in Ost und West der letzten 200 Jahre.
Eintritt: 13 EUR, ermäßigt 8 EUR (Schüler, Studenten, Mitglieder von Bulgar(i)en in Hannover e.V.)

Bulgarische Filmreihe
Kino im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Feierliche Eröffnung der bulgarischen Kulturwochen
29. Mai (Montag) ab 19:30 im Kino im Künstlerhaus Hannover
Grußworte: Pancho Chernev, Leiter des BULGARISCHEN KULTURINSTITUT BERLIN
Klavierkonzert mit Nadezhda Yotzova
Brücke zu Christo (2016), Dokumentarfilm, Bulgarien, Lubomir Pechev, Evgenia Atanassova
Ausklang mit Fingerfood

30. Mai (Dienstag), 20:15 Uhr Judgement – Grenze der Hoffnung,
Stefan Komandarev, 2014 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

31. Mai (Mittwoch), 20:15 Uhr Die Welt ist groß und Rettung lauert überall
Stefan Komandarev, 2007 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

1. Juni (Donnerstag), 18:00 Uhr
2. Juni (Freitag), 18:00 Uhr
Losers, Ivaylo Hristov, 2015 Bulgarisch mit englischen Untertiteln

3. Juni (Samstag), 15:30 Uhr
4. Juni (Sonntag), 20:15 Uhr
Face down, Kamen Kalev, 2015 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

7. Juni (Mittwoch), 18:00 Uhr
8. Juni (Donnerstag), 20:15 Uhr
Während Aya schlief, Cvetodar Markov, 2016 Bulgarisch mit deutschen Untertiteln

Eine Initiative von Bulgar(i)en in Hannover e.V.
In Kooperation mit: Kino im Künstlerhaus, BULGARISCHES KULTURINSTITUT BERLIN, Lust auf Linden-Süd, Alfred Töpfer Stiftung F.V.S.

Keine Fösse ohne Freibad!

Fössebad: Wer hat uns verraten …

SPD Linden-Limmer geht baden
SPD Linden-Limmer geht baden

Bei der von der Fraktion beantragten aktuellen Stunde waren das mal wieder die Sozialdemokraten. Diesmal aber zusammen mit den Grünen.

Die SPD beharrt im Rat weiterhin auf einem Sportbad für Linden-Limmer. Ein Freibad ist da nicht notwendig, so SPD Ratsfrau Christine Kastning aus Linden. Kann man eigentlich eine Stadtteilzugehöhrigkeit aberkennen? So geht die SPD im Stadtteil endgültig baden. Bei ihrer Aktion 2011 konnte man auf dem Plakat noch lesen „damit auch die nächste Generation im Fössebad das Schwimmen erlernen kann“. Nur ohne Sprungbrett oder Springturm kann man nicht einmal mehr das Freischwimmerabzeichen dort machen.

Auch die Grünen im Rat sind der Meinung das mit einem Plantschbecken genug für Kinder getan ist. Dabei haben sie aber wohl vergessen das gerade die Kinder zwischen 3 und 18 Jahren die Wähler von Morgen sind. Ob die das Plantschbecken auch so toll finden? Interessant auch die unterschiedlichen Auffassungen der Grünen im Rat und im Bezirksrat. Man könnte meinen das hier zwei verschieden Parteien agieren.

Mein Fazit dazu: Bei der letzten Wahl alles richtig gemacht. Zielsetzung war eigentlich nur eine Partei zu wählen die nicht noch mehr Schaden anrichtet. Das jetzt ausgerechnet eine Satirepartei die Wünsche des Bürgers noch ernst nimmt nennt man dann wohl Realsatire.

Einen Bericht von der Sitzung gibt es bei Fössebad-Lobbyist Jörg Schimke unter http://klickhin.de/spd-kastning-lehnt-freibad-ab-gruenen-genuegt-planschbecken/

Jetzt kommt es erst recht darauf an möglichst viele Lindener und Limmeraner zu mobilisieren und dem Rat der Stadt zu zeigen das wir uns hier nicht alles gefallen lassen. Die Bücherei im FZH ist schon weg, das Freizeitheim auch ein Sanierungsfall und der Treffpunkt Allerweg auf den Sanktnimmerleinstag verschoben. Die Liste der großen Leistungen der Stadt Hannover kann beliebig fortgesetzt werden.

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition für ein familienfreundliches Fössebadkonzept:

https://www.openpetition.de/petition/online/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben

Aktionspaket „Keine Fösse ohne Freibad!“

Alle Dokument zum heKeine Fösse ohne Freibad!unterladen und mobilisieren.

Die ausgefüllten handschriftlichen Unterschriftenlisten können bei limetrees in der Posthornstraße 31, 30449 Hannover abgegeben werden. Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr.

Halim-Dener-Platz wird zum Stadtbezirksrat-Linden-Limmer-Platz

Nach dem eilig durch Oberbürgermeister Stefan Schostok einberufenen Verwaltungsausschuss am gestrigen Mittwoch wird der Stadtbezirksrat Linden-Limmer erneut über die Benennung des (noch nicht) Halim-Dener-Platzes abstimmen müssen. Um die Zeit bis zur finalen Entscheidung abzukürzen* erwägt die FRAKTION, einen Änderungsantrag in den Bezirksrat einzubringen, der fraktionsübergreifend Zustimmung erhalten sollte.

Fraktionsvorsitzender und Beisitzer im Stadtbezirksrat Linden-Limmer Julian Klippert erklärt hierzu:
“Da öffentliche Plätze nur nach bereits Verstorbenen benannt werden dürfen, halten wir es für angemessen, den Platz ‘Stadtbezirksrat-Linden-Limmer-Platz’ zu taufen. Da dieser durch den Ratsbeschluss von AfD, CDU, Grünen und SPD seiner letzten Entscheidungsbefugnis beraubt wurde, ist diese kleine, feine politische Institution faktisch tot. Wir sollten ihrer daher angemessen gedenken, direkt hier in Linden, am Ort des Geschehens.”

Jasmin Grobleben, Einzelvertreterin und Stadtbezirksrätin der PARTEI in Linden-Limmer, derzeit in Trauer, ergänzt: “Ich halte es grundsätzlich für grob fahrlässig, den Konflikt zwischen dem Rat der Stadt Hannover und des Stadtbezirksrates Linden-Limmer durch die Benennung des Platzes so ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren, aber wir müssen bedenken, dass hier eine junge, demokratische politische Institution eiskalt ermordet wurde. Manch einer möge uns vorwerfen, hierdurch nur Öl ins Feuer gießen zu wollen, wir sind allerdings überzeugt davon, dass eine Demokratie wie die unsere das Andenken an dieses brutale Geschehen vom 17. Mai 2017 aushalten kann – nein, sogar aushalten muss!”

*Bevor der Oberbürgermeister final die Kommunalaufsicht einschalten kann, muss der Stadtbezirksrat insgesamt noch zwei Mal für den Halim-Dener-Platz stimmen.

Theater an der Glocksee

Workshops: Positiver Aktionismus

»Das wundersame Aktionsbündnis der Tante Trottoir« lädt ein!

20. Mai 2017 von 10 – 16 Uhr im THEATER an der GLOCKSEE
Teilnahmegebühr 35 €.

»Das wundersame Aktionsbündnis der Tante Trottoir« präsentiert ein Workshopangebot für alle, die in diesen Zeiten den Wunsch in sich verspüren, etwas tun zu wollen, sich und anderen Hoffnung zu machen, die an die Liebe und das Gute glauben und dafür neue, kreative, inspirierende und einprägsame Wege suchen!

Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse um teilzunehmen! Alle Onkel und Tanten sind willkommen!

Workshop: Positiver Aktionismus Mai 2017 from THEATER an der GLOCKSEE on Vimeo.

Am Workshoptag bekommst Du einen Einblick in unsere Arbeit als Tante Trottoir und wir üben uns ganz praktisch und auch theoretisch in »positivem Aktionismus«. Was beschäftigt Dich gerade, wie hängt das mit der Welt zusammen und wie mache ich eine kreative Aktion daraus, die Dich und andere inspiriert und nicht nur auf »Pflichtbewusstsein« beruht? In der Gruppe entwickeln wir im Workshop eine zugehörige Aktion, die im öffentlichen Raum in Hannover gemeinsam umgesetzt wird. In den 2 Wochen dazwischen kann je nach persönlicher Kapazität mit geplant, gebastelt, gedacht oder auch nichts gemacht werden!

Ausstellung: "Zwischen Heimat und Fremde“

Ausstellung: „Zwischen Heimat und Fremde“

Ausstellung: "Zwischen Heimat und Fremde“
Ausstellung: „Zwischen Heimat und Fremde“

Zwischen Heimat und Fremde – Lebensgeschichten

Krieg, Bomben, zerstörter Lebensraum – uns hier fremd! Fluchten, lebensgefährliche Nachtüber-fahrten, endlose Bergkilometer auch oft mit kleinen Kindern zu Fuß – für uns heute hier unvorstellbar!

Repressalien, Diskriminierung, zerstörte Gesellschaften, Folter, Todesangst und ein riesengroßer Überlebenswille!

Und dass alles zusammengetragen und wiedergegeben in einem sachlich neutralen Raum von Sprache und Form.

Was macht das mit uns?

So unspektakulär kommt es daher und doch (oder gerade deshalb?) steht die ganze Grauenhaftigkeit der Erlebnisse dieser geflüchteten Menschen brennend heiß vor Augen, dringt bis ins Herz

EXPONATE
Lebensgeschichten von geflüchteten Menschen aus Syrien, Elfenbeinküste, Sudan, Iran,
Algerien, die 1945 geflüchteten sind
Ein Liedtext aus dem Song-Workshop
Fotos von Menschen aus dem Stadtteil
Fotograf: Martin Bühle

Eröffnung: 21. Mai 2017 um 15:00 Uhr im Begegnungszentrum Normal in Linden, Charlottenstrasse 1

Normal in Linden
Das „Normal in Linden“ ist ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt und Veranstaltungszentrum für Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil Linden. Bei verschiedenen kulturellen Veranstaltungen findet im Normal in Linden ein reger Austausch und ein inklusives Zusammenleben im Stadtteil statt. Live Music Now ist eine Veranstaltung im Normal in Linden in Kooperation mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover . Ziel von Live Music Now ist es, jungen begabten Musikstipendiaten die Möglichkeit zu geben, bei Konzerten aufzutreten. Diese finden in vielen Sozialen Einrichtungen statt. Dort leben Menschen, die keine Möglichkeit haben, klassische Konzerte zu besuchen.

Oberbürgermeister Schostok und Verwaltungsausschuss legen Einspruch gegen Platzbenennung nach Halim Dener ein

Oberbürgermeister Stefan Schostok und der Verwaltungsausschuss des Rates haben am Mittwoch gegen den Beschluss des Stadtbezirksrates Linden-Limmer zur Benennung eines „Halim-Dener-Platzes“ Einspruch eingelegt.

Grund für die Einsprüche ist, dass der Bezirksrat mit der Entscheidung seine Rechtspflicht, die Belange der gesamten Stadt zu beachten, verletzt hat.

Für solche Fälle sieht das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG ) gemäß § 79 und § 88 für den Verwaltungsrat und den Oberbürgermeister die Möglichkeit von Einsprüchen vor.

Oberbürgermeister Schostok hat am Mittwoch umgehend Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube über die beiden Einsprüche unterrichtet. Die Einsprüche haben aufschiebende Wirkung. Der Stadtbezirksrat muss sich nun in seiner nächsten Sitzung am 7. Juni erneut mit der Entscheidung befassen. Der Beschluss des Verwaltungsrates fiel fristgerecht in nicht-öffentlicher Sitzung. Der Verwaltungsrat tagt generell vertraulich. Zusätzlich zum Verwaltungsrat hat der Oberbürgermeister aus eigenen Rechten Einspruch eingelegt.

In der Begründung des Oberbürgermeisters an den Bezirksrat heißt es, dass ein Stadtbezirksrat bei seinen Entscheidungen alle Auswirkungen auf die Gesamtstadt zu berücksichtigen hat. Diesen Maßstäben genüge der Beschluss zur Platzbenennung nicht. Der Stadtbezirksrat habe bei seiner Beschlussfassung die wiederholt zum Ausdruck gebrachte gesamtstädtische Haltung zu den Konflikten in der Türkei unberücksichtigt gelassen.

OB Schostok hebt als Haltung der Landeshauptstadt besonders hervor, „in Bezug auf die Entwicklungen in der Türkei zur Sicherstellung des friedlichen Zusammenlebens der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppen in Hannover strikte Neutralität zu wahren und einseitige Stellungnahmen der LHH zu unterlassen. Es liegt im Interesse der Landeshauptstadt, dass die innertürkischen Konflikte nicht im Stadtgebiet ausgetragen werden.“

Entsprechend hat die Landeshauptstadt zuletzt am 17.03.2017 den Auftritt des stellvertretenden Vorsitzenden der türkischen AKP, Mehmet Mehdi Eker, mit dem dieser in Hannover für die Zustimmung zum türkischen Verfassungsreferendum werben wollte, in enger Abstimmung mit dem Land Niedersachsen und dem Rat der Stadt verhindert.

Der Stadtbezirksrat möchte mit der Platzbenennung an den Kurden Halim Dener erinnern. Am 30.06.1994 klebte der damals 16-jährige Halim Dener mit anderen am Steintor Plakate für die Nationale Befreiungsfront Kurdistans, einer Organisation der kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die PKK ist in Deutschland seit 1992 und seit 2002 auch in der gesamten EU verboten und wird als terroristische Vereinigung eingestuft. Eine Festnahme durch zufällig vorbeikommende Zivilpolizisten entzog sich Halim Dener durch Gegenwehr und Fluchtversuch. Ein sich dabei lösender Schuss führte zu seinem Tod. In einem Gerichtsverfahren, das bis vor den Bundesgerichtshof ging, wurde in letzter Instanz festgestellt, dass es sich bei dem Schuss um einen tragischen Unfall handelte.

OB Schostok verweist darauf, dass in Hannover aktuell ca. 16.360 türkische Mitbürgerinnen und Mitbürger leben, teils kurdisch-stämmiger Herkunft, und eine Vielzahl weiterer Menschen mit türkischem Migrationshintergrund. Das Konfliktpotential zwischen diesen Bevölkerungsgruppen im Stadtgebiet spiegele sich auch in der Bewertung der Person Halim Dener wider, der von PKK-Anhängern als Märtyrer des Widerstands, von türkischen Organisationen als Mitglied einer Terrororganisation angesehen wird. Alljährlich kommt es am 01.07. aus Anlass des Todestags Halim Deners im Stadtgebiet zu Versammlungen und Gegenkundgebungen mit konfliktträchtigen Spannungen zwischen diesen Gruppierungen. Ein „Halim-Dener-Platz“ drohe deshalb zum Ort für Auseinandersetzungen unterschiedlicher Gruppierungen zu werden.

Die beabsichtigte Platzbenennung ist zudem aus Sicht der Stadtverwaltung und der Mehrheit des Verwaltungsausschusses geeignet, in der öffentlichen Außenwirkung den Eindruck zu erwecken, die Landeshauptstadt ergreife Partei zugunsten der Ziele der PKK. Die Platzbenennung erwecke auch den Anschein der Parteinahme in diesem innertürkischen Konflikt zugunsten einer Seite.

OB Schostok: „Dies verstößt nicht nur gegen die gebotene Neutralität in diesem innertürkischen Konflikt. Es gefährdet auch das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt. Der Bezirksrat sollte deshalb vor diesem Hintergrund seinen Beschluss überdenken und revidieren.“

Die Einsprüche des Verwaltungsausschusses sowie des Oberbürgermeisters haben jeweils aufschiebende Wirkung. Der Beschluss zur Platzbenennung darf deshalb vorläufig nicht vollzogen werden. Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hat in seiner nächsten Sitzung erneut über den zugrundeliegenden Beschlussantrag zu entscheiden.

Sollte der Bezirksrat erneut die Platzbenennung beschließen wird Oberbürgermeister Schostok die Kommunalaufsicht im Niedersächsischen Innenministerium NKomVG informieren, mit dem Ziel, dass der rechtswidrige Beschluss aufgehoben wird.

Linie 10: Fährt bald zum letzten Mal Richtung Aegi

Das letzte Mal mit der10 zum Aegi

Linie 10: Fährt bald zum letzten Mal Richtung Aegi
Linie 10: Fährt bald zum letzten Mal Richtung Aegi

Stadtbahnlinien 10, 17: Umleitung im Bereich der Innenstadt

Auf Grund von Bauarbeiten werden die Stadtbahnlinien 10 und 17 ab Donnerstag, 25.05.2017, Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Sonntag, 17.09.2017, Betriebsschluss umgeleitet.

Die Stadtbahnlinie 10 fährt wie im Nachtsternverkehr mit der Linien-Bezeichnung 10 ab der Haltestelle Glocksee über die Haltestellen Goetheplatz (Haltestelle in der Humboldtstraße, nicht barrierefrei), Humboldtstraße, Waterloo, Markthalle/Landtag und Kröpcke zur Tunnelstation Hauptbahnhof bzw. umgekehrt.

Die Stadtbahnlinie 17 fährt ab der Haltestelle Humboldtstraße über die Haltestellen Goetheplatz (in der Humboldtstraße, nicht barrierefrei) und Glocksee zur Haltestelle Glocksee/Betriebshof bzw. umgekehrt.

Die Haltestellen Clevertor, Steintor, Hauptbahnhof, Thielenplatz/Schauspielhaus und Aegidientorplatz entfallen für die Linien 10 und 17, die Haltestelle Goetheplatz wird anders bedient. Fahrgäste mit Zu- oder Ausstiegswunsch an den entfallenden Haltestellen haben folgende Ersatz-Möglichkeiten:

  • Goetheplatz: Bitte nutzen Sie die Haltestelle in der Humboldtstraße (nicht barrierefrei)
  • Clevertor: Bitte nutzen Sie die Tunnelstation Steintor (Stadtbahnlinien 4, 5, 6, 11)
  • Hauptbahnhof: Bitte nutzen Sie die Tunnelstation Hauptbahnhof (Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 7, 8, 9, 10)
  • Thielenplatz/Schauspielhaus: Bitte nutzen Sie die Buslinien 100, 121, 128, 134, 200
  • Aegidientorplatz: Bitte nutzen Sie die Linien 1, 2, 4, 5, 6, 8, 11, 100, 120, 200, 300, 500, 700

Entfall von Expressfahrten der Linie 10:
Die Expressfahrt um 07:30 Uhr ab Ahlem entfällt während der Umleitung dauerhaft. Zusätzlich entfallen die Expressfahrten um 07:16 Uhr und 07:22 Uhr ab Ahlem während der Sommerferien (22.06.2017 bis 02.08.2017).

Regelung zum Kurzstrecken-Ticket:
Da durch die genannte Umleitung zum Teil längere Fahrwege entstehen, gelten Ausnahmeregelungen für das KurzstreckenTicket, so dass teilweise mehr als drei Haltestellen mit der Stadtbahn zurückgelegt werden können. Beispiel: Möchten Sie auf der Strecke vom Goetheplatz bis zum Steintor fahren (normal: 2 Haltestellen), können Sie ersatzweise die Stadtbahnlinie 10 bis zur Station Kröpcke nutzen. Dort können Sie in die Stadtbahnlinien 4, 5, 6 oder 11 umsteigen und ihre Fahrt bis zum Steintor fortsetzen, auch wenn Sie in diesem Fall insgesamt 5 Haltestellen gefahren sind.

Neue Linienführung nach Ende der Umleitung:
Nach Ende der Bauarbeiten fahren die Linien 10 und 17 voraussichtlich ab Montag, 18.09.2017, Betriebsbeginn über die neue Haltestelle Hauptbahnhof/Rosenstraße zum neuen Endpunkt Hauptbahnhof/ZOB. Die Haltestellen Hauptbahnhof (auf dem Ernst-August-Platz), Thielenplatz/Schauspielhaus und Aegidientorplatz werden von den Linien 10 und 17 nicht mehr bedient.

Informationsflyer zu Umleitungen:
Alle Informationen zu den Umleitungen der Stadtbahnlinien 10 und 17 zwischen Donnerstag, 25.05.2017 und voraussichtlich Sonntag, 17.09.2017 finden Sie praktisch zusammengefasst in einem Informationsflyer der ÜSTRA in den Stadtbahnen, im ÜSTRA Kundenzentrum oder unter folgendem Link: Informationsflyer Linien 10 und 17

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Petition: Unser Fössebad muss Kombibad für alle bleiben

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brenntWir fordern den Neubau des Fössebades familientauglich, mit Außenbecken (Freibad) und Sauna!

Wir wollen eine solidarische Lösung, bei der Schwimmsport und Allgemeinheit nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Das Fössebad in seiner jetzigen Form wurde 1960 als erstes kombiniertes Hallen- und Freibad in Deutschland eröffnet. Zweimal war das Fössebad von einer Schließung bedroht: 1987 und 1992 ist es mit dem breiten Engagement der Bevölkerung gelungen, das Fössebad zu retten.

Die Stadt will nun Abriss und Neubau beschließen lassen. Geplant ist ein Sportbad mit 50 m-Bahn und Tribüne. Die Planungen enthalten weder ein Freibad noch eine Sauna. Teile des parkähnlichen Geländes hinter dem Fössebad sollen als Bauland zur Refinanzierung des Badneubaus verkauft werden.

https://www.openpetition.de/petition/online/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben

QiGong bei der SG 74

SG 74 wieder in Linden – Offene QiGong-Kurse in der GS Am Lindener Markt

QiGong bei der SG 74
QiGong bei der SG 74
Prävention und Regulation von Körper, Geist und Seele

Die SG 74 kehrt nach über 75 Jahren nach Linden zurück, zumindest mit einem Qigong-Angebot. Ganz in der Nähe ihres Gründungsortes als Männerturnverein Linden von 1874 bietet siein der Halle II (oben) der Grundschule Am Lindener Mark QiGong-Training mit Simone Hettling (Qigong-Trainerin für Daoyin Yang Sheng Gong) an.

Der Abend beginnt um 20.30 Uhr mit stillem QiGong, dann folgt das eigentliche Training zur Stabilisierung des gesamten Bewegungsapparates, der Wirbelsäule, des Beckens und der Gelenke. Am Ende gibt es einen Entspannungsteil mit yogaähnlichen Übungen. QiGong ist für Körper, Geist und Seele gleichermaßen gesund und für jedes Alter geeignet. Die Lebensenergie wird aktiviert. Die sanften, fließenden Bewegungen stärken und dehnen den gesamten Körper, der Geist wird ruhig und alles kommt ins fließen.

Durch die fachgerechte Anleitung lernt jedes Gruppenmitglied seine persönlichen Grenzen kennen und kann dadurch selbst bestimmen, wie intensiv das Training sein soll. Jeder kann für sich eine neue Erfahrung mache und ist ganz herzlich eingeladen in das Training hineinzuschnuppern.

Termin: Montags 20.30 – 22.00 Uhr
Ort: Halle II (oben) der GS Am Lindener Markt, Davenstedter Straße 14, 30449 Linden-Mitte

Information: SG 74, Tel. 717298 oder e-mail info@sg74.de

Zeugenaufruf! Pkw durch Feuer in der Eleonorenstraße beschädigt

In der Nacht zu heute (14.05.2017) ist ein Mercedes an der Eleonorenstraße im Hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Polizei geht derzeit von einer vorsätzlichen Tat aus und sucht Zeugen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge alarmierte ein 26 Jahre alter Passant gegen 00:45 Uhr die Rettungskräfte, nachdem er Flammen an der an der Eleonorenstraße, Ecke Minister-Stüve-Straße, geparkten Mercedes S-Klasse bemerkt hatte. Die eintreffende Streifenbesatzung konnte den Brand im Bereich des linken Hinterrads mit eigenen Mitteln löschen.

Derzeit geht die Polizei von einer vorsätzlichen Verursachung aus und hat ein Strafverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Informationen auf 2 000 Euro.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen an der Eleonorenstraße gemacht haben, werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /now

Seite 1 von 58812345...102030...Letzte »