Limmerstraße

Plätze, Parks & Co. – Öffentliche Räume – nachts!

Limmerstraße
Limmerstraße

Termin: 30.10.2018, 18:00 – 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Üstra Remise, Goethestraße 19 (barrierefrei, Hintereingang nutzen!)

Öffentliche Räume werden von einem Großteil der Öffentlichkeit nur tagsüber wahrgenommen. Aber auch nachts ist einiges los im öffentlichen Raum Hannovers: es wird gefeiert, gelebt, gearbeitet, abgehangen, sich berauscht, übernachtet und vieles mehr….

Einige nächtliche Aktivitäten führen zu Konflikten mit Anliegern, andere sind Ausdruck sozialer menschlicher Probleme und auch wirtschaftliche Interessen spielen nachts eine Rolle.

Im Zuge der Initiative Sicherheit und Ordnung der Stadt Hannover wird ein Ordnungsdienst eingesetzt um auch abends bis 22:00 Uhr zu patrouillieren und die Einhaltung von Regeln zu kontrollieren und bei Ordnungswidrigkeiten einzugreifen. In einigen anderen Städten mit aktivem Nachtleben wie Amsterdam, Zürich aber auch Mannheim gibt es zusätzlich Nachtbürgermeister um die Anliegen der nachtaktiven Gesellschaft gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten, um Kompromisse auszuhandeln und zu vermitteln.

Das Bürgerbüro Stadtentwicklung wagt einen Blick auf dieses Gemengelage in der Stadt bei Nacht. Unsere Gäste sind Rainer Müller-Brandes (Diakoniepastor), Simone Beer (KlubNetz Hannover e.V.) und Axel von der Ohe (Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Hannover).

In der Diskussion im Fischbowl-Format haben die Anwesenden selbst die Möglichkeit das Podium mit ihren Statements zu bereichern.

Abschließend gibt es einen kleinen Rundgang durch Hannovers öffentliche Räume nachts.

www.bbs-hannover.de

IGS Linden weiterdenken

Vortrags- und Diskussionsreihe „IGS Linden weiterdenken“

Plakat - IGS Linden weiterdenkenIm Herbst 2018 setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS in Linden ihre Zusammenarbeit mit drei Veranstaltungen zur Zukunft der IGS Linden fort.

Am 18.10.2018, um 19 Uhr im Lindener Rathaus, Am Lindener Marktplatz 1 geht es um die Entstehungsgeschichte der IGS. Herkunft und Zukunft der Schule lassen sich nicht voneinander trennen. Zähe Kämpfe und pädagogische Erfolge, Engagement und langer Atem waren jahrzehntelange Wegbegleiter der ersten IGS in Hannover. Und was sind heute nach fast 50 Jahren die weiteren Ziele? Wo wird die solidarische Unterstützung von Stadtteil und Politik benötigt und erhofft?

In einer zweiten Veranstaltung am 14.11.2018, um 19 Uhr im Gemeindehaus der Martinsgemeinde, Niemeyerstr. 16, werden die baulichen Anforderungen einer modernen Ganztagsschule, in der Kinder und Jugendliche einen Hauptteil ihres Tages gerne leben, in den Blick genommen. Es geht also um mehr als um Toiletten, dichtes Dach und Brandschutz. Was muss in und um die Schule passieren, um sie für die nächsten 50 Jahre fit zu machen? Reicht eine Sanierung oder brauchen wir einen Neubau? Und wenn ein Neubau, dann mit einem erweiterten Schulgrundstück durch eine Überbauung des Westschnellweg-Troges?

Die dritte Runde am 13.12.2018, um 19 Uhr in der IGS Linden, Am Lindener Berge 11 dreht sich um ein inhaltlich-konzeptionelles Weiterdenken. Was sind die großen Fragen, denen sich Schule heute stellen muss? Wie kann ein lebensweltnaher Unterricht gelingen? Wie können die Eltern einbezogen werden und helfen? Wie können gegenseitiger Respekt, Rücksichtnahme und Zusammenhalt wachsen? Wie kann Demokratie gelernt werden? Wie kann die IGS Linden sowohl Schule im Stadtteil sein als auch die Vielfalt des Stadtteils sich in der Schule wiederfinden?
Der Kerngedanke: Werden Bildung, Integration und Kultur zu gemeinsamer Wirkung verzahnt, können sie viel mehr erreichen als getrennt. Wäre konkret die Integration des Freizeitheimes Linden als Neubau in ein Bildungs- und Stadtteilzentrum eine konzeptionell und finanziell sinnvolle Idee?

Überfall auf KIK Markt in der Deisterstraße

Räuber versucht Bekleidungsgeschäft zu überfallen – Wer kann Hinweise geben?

Donnerstagmittag, 11.10.2018, kurz vor 12:30 Uhr, hat ein Unbekannter versucht, ein Geschäft an der Deisterstraße im hannoverschen Stadtteil Linden-Süd auszurauben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kripo hatte der maskierte Täter in dem Geschäftsraum die Kasse aufgesucht, einen Mitarbeiter (33 Jahre alt) mit einer Schusswaffe bedroht und Geld verlangt. Da der Angestellte der Forderung nicht nachgekommen war, flüchtete der Räuber ohne Beute aus dem Textildiscount in Richtung Deisterkreisel und nahm dabei seine Maskierung ab. Eine Fahndung der alarmierten Polizei mit mehreren Streifenwagen verlief erfolglos.

Der Gesuchte ist von südländischer Erscheinung, etwa 1,90 Meter groß, schlank und zirka 25 bis 30 Jahre alt. Er spricht deutsch mit Akzent, hat einen Oberlippenbart und trug schwarze Kleidung sowie eine dunkle Sturmhaube.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen. /now, ows

Schwere Körperverletzung auf der Limmerstraße um 15 Uhr!

Update:

11.10.2018 – 40-Jähriger nach Auseinandersetzung an der Limmerstraße verstorben

Der am Montagnachmittag (08.10.2018) bei einer Auseinandersetzung an der Limmerstraße im Stadtteil Linden-Nord lebensgefährlich verletzte Mann aus Laatzen ist heute Nachmittag in einer Klinik seinen Verletzungen erlegen. /now, pu

10.10.2018 – Polizei und StA ermitteln nach Auseinandersetzung an der Limmerstraße wegen eines versuchten Tötungsdelikts

Am Montagnachmittag (08.10.2018) kam es an der Limmerstraße im Stadtteil Linden-Nord zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 28 Jahre alten Mann sowie einem 40-jährigen Fußgänger. Vorausgegangen war dabei ein Konflikt zwischen den beiden, da der 28-jährige Fahrradfahrer offenbar dem die Straße überquerenden Fußgänger ausweichen musste. Im weiteren Verlauf schlug der Zweiradfahrer mehrfach auf den Mann ein und fügte ihm lebensgefährliche Verletzungen zu. Der Zustand des 40-Jährigen ist weiterhin kritisch (wir haben berichtet).

Aufgrund weitergehender Untersuchungen ermitteln StA und Polizei nun gegen den 28 Jahre alten Hannoveraner wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Beamte nahmen den Tatverdächtigen Mittwochvormittag an seiner Wohnanschrift im Stadtteil Linden-Nord fest.

Auf Antrag der StA Hannover wurde er heute einem Richter vorgeführt – dieser erließ Haftbefehl. /now, st


40-Jähriger schwebt nach gefährlicher Körperverletzung in Lebensgefahr

Montagnachmittag (08.10.2018) ist es an der Limmerstraße im Stadtteil Linden-Nord zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (28 und 40 Jahre alt) gekommen. Dabei hat der ältere Kontrahent lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 28 Jahre alte Hannoveraner kurz nach 15:00 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Limmerstraße in Richtung Küchengarten unterwegs. Zeitgleich überquerte der 40-jährige Fußgänger die Limmerstraße in Höhe der Nedderfeldstraße, weshalb der Zweiradfahrer offenbar ausweichen musste. Im weiteren Verlauf kam es zwischen den beiden Männern zu einer Rangelei. Anschließend trennten sich die Kontrahenten, um wenige Meter entfernt erneut aufeinander zu treffen. Dabei schlug der 28-Jährige mehrfach auf den Fußgänger ein, der dadurch stürzte und sich lebensgefährliche Verletzungen zuzog. Eine alarmierte Polizistin sowie ein Passant leisteten bis zum Eintreffen eines Rettungswagens Erste Hilfe. Anschließend wurde der 40 Jahre alte Laatzener unter notärztlicher Begleitung in eine Klinik transportiert – sein Zustand ist derzeit kritisch.

Gegen den Angreifer – er wurde vor Ort vorläufig festgenommen – ermitteln die Beamten nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover konnte er die Wache aufgrund fehlender Haftgründe wieder verlassen. /now

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Bauernmarkt Linden-Nord

Neueröffnung Bauernmarkt Lindener Schmuckplatz

Bauernmarkt Linden-Nord2016 feierten der Förderverein Bauernmarkt Hannover e.V. und der Verein Bauernmarkt Hildesheim e.V. ihr 20 jähriges Bestehen. An 12 verschiedenen Standorten in und um Hannover finden wöchentlich von Montag-Samstag reine Erzeugermärkte mit reichlicher Produktauswahl aus konventionellen, sowie aus biologischem Anbau statt. Die Vereine bestehen aus 43 aktiven Mitgliedern, die, so wie es die Satzung des Vereins vorschreibt, im Umkreis von 100 km um Hannover produzieren. Da ein Zukauf von Produkten nicht immer unumgänglich ist, gehören unserem Verein auch 29 zuliefernde Betriebe an, die nicht weiter als 50 km von unseren Beschickern entfernt wohnen. Eine Aufnahme in dem Verein setzt eine vorherige Kontrolle des Betriebes voraus.
In enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen werden Bauernmärkte regelmäßig kontrolliert.
Mit diesem Konzept traf der Verein vor 22 Jahren auf eine überzeugte Kundschaft und noch heute beleben ein generationsübergreifenden Kundenstamm die 12 Märkte.
Am Freitag, den 19. Oktober 2018 eröffnet um 14.00 Uhr auf dem Lindener Schmuckplatz ein weiterer Bauernmarkt unter diesen Vereinskriterien. Freuen Sie sich auf frisches Gemüse und Freiland-Eier vom Biohof Asche aus Soltau, Kern-, Stein- und Beerenobst, Säfte und Honig von der Obstplantage Hahne aus Gleidingen, Brot- und Backwaren von der Moorbäckerei aus Röddensen, Fleisch und Wurst von der Pute aus homöopathischem Anbau vom Hof Korte aus Petershagen, Käse von Schaf und Ziege von Familie Bergmann aus Betheln, Schnittblumen aus eigenem Anbau von Thomas Lehnhoff aus Groß Escherde und Fleisch und Wurst von Schwein, Rind und Hähnchen vom Neuland-Hof Runge in Nordsehl.

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Novemberrevolution

Alle Macht den Räten!

NovemberrevolutionVor 100 Jahren
DIE NOVEMBERREVOLUTION
und ihre Folgen

Veranstaltungsreihe in der Region Hannover
Oktober – Dezember 2018

„… die Revolution ist kein Schandfleck. Sie war – besonders
nach vier Jahren Hunger und Ausblutung – eine Ruhmestat.
Ein Schandfleck ist der Verrat, der an ihr verübt wurde. (…)
Deutschland krankt an der verratenen Revolution von 1918
noch heute.“ Der Publizist Sebastian Haffner 1968

Als Deutschland wurde, wie es ist
Vor 100 Jahren beendete die Streikbewegung revolutionärer Soldaten und Arbeiter*innen das Massensterben und die Not im Ersten Weltkrieg. Dieses Ereignis ist heute in der Öffentlichkeit weitgehend ausgeblendet. In ihrem politischen Kern war die Novemberrevolution antimonarchistisch und antimilitaristisch. Zwar musste der Kaiser am 9. November 1918 gehen, doch die Generäle blieben und schlossen ein Bündnis mit dem rechten Flügel der Sozialdemokratie um Friedrich Ebert und Gustav Noske. So konnte die kaum begonnene Revolution im Laufe des Jahres 1919 von rechts-monarchistischen Freikorpstruppen blutig niedergeschlagen werden. Tausende wurden von einer im Ersten Weltkrieg brutalisierten Soldateska ermordet, darunter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die politischen Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Bereits 1920 marschierten putschende Militärs mit Hakenkreuzen an den Stahlhelmen in Berlin ein. Am 9. November 1923 inszenierte in München ein bis dahin unbekannter Mann namens Adolf Hitler zusammen mit Erich v. Ludendorf, einem der Hauptverantwortlichen für das Massenschlachten im Ersten Weltkrieg, den nächsten Putschversuch. Ehemalige Angehörige der Freikorps beteiligten sich in den folgenden Jahren maßgeblich am Aufbau der SA und der NSDAP. Der deutsche Militarismus wurde 1918/19 nicht beseitigt. Nicht nur für Deutschland waren die Auswirkungen katastrophal … Mit der Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution wollen wir an dieses bis heute tabuisierte Kapitel der deutschen Geschichte erinnern.

Arbeitskreis Regionalgeschichte
Bildungswerk ver.di

4.10. | 19.30 Uhr Antisemitismus – Kampfmittel gegen die Novemberrevolution – Zur Geschichte des 9. November, Vortrag, VHS Hannover-Land, Neustadt a. Rbge.
5.10.– 26.10. 1918: Novemberrevolution in Hannover!? Ausstellung, VHS Hannover
9.10. | 18 Uhr Die hannoversche Arbeiterbewegung, im Weltkrieg 1914 –1918, Vortrag, VHS Hannover
13.10. | 10 Uhr Alles auf Anfang?! – 100 Jahre Novemberrevolution 1918, Symposium, Heimvolkshochschule Springe
16.10. | 18 Uhr SPD und Gewerkschaften als Ordnungsmacht, Vortrag, VHS Hannover
18.10.– 20.12. „Wir gehen schweren Tagen entgegen“ – Die Novemberrevolution Ausstellung, Veranstaltungszentrum Rotation
18.10. | 19 Uhr „Wir gehen schweren Tagen entgegen“, Konzertlesung und Vernissage, Veranstaltungszentrum Rotation
22.10.– 26.10. Aus der Geschichte lernen – Novemberrevolution und ihre Folgen, Bildungsurlaub, Veranstaltungszentrum Rotation
23.10. | 18 Uhr Politisches Versagen und Zusammenbruch (1930 –1933), Vortrag, VHS Hannover
6.11. | 19 Uhr November 1918 – Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts, Lesung mit Diskussion, Veranstaltungszentrum Rotation
8.11. | 17.30 Uhr 1918 – Aufstand der Matrosen, Film, Apollokino
13.11. | 19 Uhr Von der Revolution zum Betriebsrat, Vortrag, IG Metall Hannover
16.11. | 16 Uhr Gedenken an Oskar Lünsmann, Gedenkveranstaltung, Waterloosäule

Schienenersatzverkehr (SEV)

Stadtbahnlinie 9: Ersatzverkehr ab „Schwarzer Bär“

Von Samstag, 29. September, ab ca. 5 Uhr, bis Sonntag, 30. September, Betriebsschluss, wird auf der Linie 9 im Bereich Bauweg an den Gleisen gearbeitet.

Deshalb fahren die Stadtbahnen in diesem Zeitraum nur zwischen dem Endpunkt „Fasanenkrug“ und der Haltestelle „Schwarzer Bär“. Von dort wird bis zum Endpunkt „Empelde“ ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Der Umstieg zwischen Stadtbahn und SEV erfolgt in beiden Fahrtrichtungen an der Haltestelle „Schwarzer Bär“. Der SEV hält in unmittelbarer Nähe der regulären Stadtbahnhaltestellen. Die Haltestelle „Bauweg“ entfällt. Als Alternative empfiehlt die ÜSTRA die Haltestelle „Am Lindener Hafen“. In Fahrtrichtung Innenstadt halten die Busse des SEVs dort an der regulären Haltestelle der Buslinie 120. Für die Haltestelle „Körtingsdorfer Weg“ ist im Bartweg ein Ersatzhalt eingerichtet.

Damit die Anschlüsse in Richtung Innenstadt erreicht werden, fahren die Ersatzbusse in den Zeiträumen, in denen nur noch halbstündlich und stündlich gefahren wird, drei Minuten vor der bekannten Abfahrtszeit in Empelde ab.

Bezirksrat Linden-Limmer

Mehrheit Boykotiert die Bezirksratssitzung

Die Vertreter von SPD und CDU waren bei der heutigen Bezirksratssitzung allein auf weiter Flur. Die Vertreter der Bezirksratsmehrheit waren nicht gekommen. Bezirksbürgermeister Rainer Jörg Grube verlas eine Erklärung der Vertreter von den Grünen, den Linken und der Partei in der auf die fehlende Wertschätzung des Gremiums durch die Verwaltung und die Stadtpolitik hingewiesen wir.


Pressemitteilung:
Erklärung zur Haushaltssitzung des Stadtbezirksrats Linden-Limmer am 26.09.2018

Eine Vielzahl von Mitgliedern des Bezirksrates Linden-Limmer wird heute am 26.09. der Sitzung des Bezirksrates fernbleiben.

Wir wollen damit unseren nachhaltigen Unmut mit dem Umgang und der fehlenden Wertschätzung des Gremiums und unserer ehrenamtlichen Tätigkeit durch den Oberbürgermeister zum Ausdruck bringen.
Seit vielen Jahren erleben wir immer wieder, wie Anträge, in die viel Zeit und Herzblut geflossen sind, und die zum Teil einstimmig im Bezirksrat verabschiedet wurden, von der Stadtverwaltung schmallippig abgelehnt werden. Dauerthema waren und sind unter anderem der Treffpunkt Allerweg, die Zukunft des Freizeitheims, der Neubau des Freibadbereiches des Fössebades, die Bibliotheksschließung oder die Entscheidungen zu den Standorten der Hochbahnsteige. Dabei ist uns bewusst, dass wir vielfach nur eine beratende Funktion haben. Leider wird der Bezirksrat aber immer wieder auch in den eigenen Kompetenzen beschnitten, wie beispielsweise bei dem Recht auf Straßen- und Platzbenennung.

Fast jedes Projekt und die Umsetzung guter Ideen kostet Geld, und sei es auch nur wenig. Weil dies am Ende den städtischen Haushalt belastet sieht die Verwaltung bei praktisch jedem Beschluss gesamtstädtische Belange betroffen, die ihr am Ende ein Vetorecht einräumt. Auch in dem vorliegenden Haushaltsentwurf finden unsere Anliegen wenig Berücksichtigung, so wird z.B. die Sanierung des Fössefreibades weiter auf die lange Bank geschoben.

Wir wissen daher seit Jahren, dass unsere Anträge nur Erfolg haben, wenn sie von Verwaltung und OB ohnehin gewünscht sind oder sich der Stadtrat unserer Position anschließt. Wenn das so ist, dann ist unser Gremium an sich überflüssig.

Wenn die Entscheidungen seitens der Stadt, sich gegen unsere Beschlüsse zu stellen, nicht nur finanzielle, sondern vor allem politische Motive zu Grunde liegen, können wir dies nicht mehr hinnehmen. Besonders in der Entscheidung des Oberbürgermeisters im letzten Jahr, in die Entscheidungsfreiheit des Bezirksrates zur Straßenumbenennung einzugreifen, wird deutlich, wie schlecht die Bezirksräte gestellt sind. So wurde dem Bezirksrat nicht nur das ureigene Recht der Straßen- und Platzbenennung genommen, sondern ihm auch die Möglichkeit zur rechtlichen Auseinandersetzung verwehrt. Das Kommunalverfassungsgesetz sieht vor, dass die Prüfung durch die Kommunalaufsicht nicht dazu führt, dass „die Entschlusskraft und Verantwortungsfreude“ der kommunalen Parlamente und ihrer Entscheidungsträger*innen dadurch beeinträchtigt werden. Wenn die Räte aber im Nachhinein nicht die Möglichkeit haben, gegen Entscheidungen zu klagen, wie das Oberverwaltungsgericht Lüneburg geurteilt hat, ist dies aus unserer Sicht gescheitert. Wir fordern von der Stadtebene mehr Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Bezirksräte und auch wenn aus ihrer Sicht unbequeme Entscheidungen getroffen werden, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Beweggründen und Entscheidungswegen.

Auf Landesebene muss darüber hinaus gesetzlich der Fehler behoben werden und dem Bezirksrat, wenn er inhaltlich zuständig ist, die rechtlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden, falls die Stadt die Kompetenzen beschneidet. Auch wenn die Gremien politisch nicht einer Meinung sind, muss es die Möglichkeit geben, auf der juristischen Ebene die Angelegenheit zu verhandeln und nicht zwangsläufig die Meinung der nächsthöheren Ebene durchzusetzen.

Deshalb fordern wir die Verwaltung und die Ratspolitik auf, sich gegenüber dem Land für mehr Mitbestimmungsrechte und mehr rechtliche Autonomie der Bezirksräte einzusetzen.
Das statistische Landesamt verzeichnet seit längerem einen Rückgang beim aktiven Engagement in der Kommunalpolitik, gerade auch in der Region Hannover.


Pressemitteilung der SPD dazu:
Grüne und Linke erweisen den Menschen in Linden-Limmer einen Bärendienst!

Nach dem heutigen Boykott der Sitzung des Stadtbezirksrats Linden – Limmer durch die Fraktionen der Grünen und der Linkspartei, zeigt sich Matthias Voß, Fraktionsvorsitzender der SPD in Linden – Limmer, schockiert: „So ein Schmierentheater ist einfach unfassbar und ein Bärendienst an den Menschen in Linden – Limmer“, sagte Voß nach der Feststellung der Beschlussunfähigkeit und meinte weiter: „Gerade in Zeiten, in denen populistische Kräfte Politikverdrossenheit predigen, ist es ein unverantwor tliches Spiel mit dem Feuer, was die Grünen und die Linkspartei hier heute abgezogen haben. Ich verstehe nicht, wie es hier zwei Fraktionen aus purem Profilierungsegoismus gegenüber dem Stadtrat und den Menschen in Linden Limmer verantworten können, dass m an dem gesamten Stadtbezirk sein Mitspracherecht beim städtischen Haushalt verbaut. Die SPD – Fraktion hatte für heute Anträge gestellt, mit denen wir uns zum Beispiel für die Förderung von sozialen Projekten in Linden – Süd stark machen wollten.“ Vor allem d as geradezu schizophrene Verhalten von Herrn Dr. Gardemin, Grünen – Fraktionsvorsitzender im Stadtbezirksrat Linden – Limmer und Ratsherr, findet Voß zynisch: „Dr. Gardemin tritt die Rechte des Stadtbezirksrats mit Füßen, während er selbst im Rat sitzt und seine eigene Agenda dort vorantreiben kann. Er sabotiert also die Interessen der Menschen in Linden-Limmer und behauptet im Rat dann das Gegenteil.“

„Ausgerechnet bei der wichtigen Haushaltssitzung bewusst die Beschlussunfähigkeit herbeizuführen, zeugt von einem seltsamen Demokratieverständnis. Ich frage mich, wie die Grünen und die Linkspartei dies ihren Wählerinnen und Wählern in Linden und Limmer erklären wollen“, meinte die SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Christine Kastning.

Altes Holz von Edith Meyfarth

Ausstellungseröffnung „Altes Holz – Aquarelle von Edith Meyfarth und Assemblagen von plabilio“

Altes Holz von Edith Meyfarth
Altes Holz von Edith Meyfarth
In der sechsten Ausstellung des Jahres sind die Aquarellistin Edith Meyfarth und der Objektkünstler plabilio mit einem gemeinsamen Projekt zu Gast im r2k Raum für Kunst und Kommunikation in Hannover-Linden. Sie widmen sich in ihren jeweiligen spezifischen Blickwinkeln und künstlerischen Ausdrucksformen dem Thema „Altes Holz“.

Die mittlerweile 84-jährige Edith Meyfarth, die sich seit vielen Jahren intensiv mit dem „Naturwissenschaftlichen Zeichnen“ beschäftigt und ihr Können seit 1998 auch in Wochenendseminaren und in einer Zeichengruppe am Niedersächsischen Landesmuseum an Interessierte weitergibt, steht mit ihren beeindruckenden Naturdarstellungen ganz in der Tradition der Maria Sybilla Merian und der englischen Watercolor Artists. In Linden ist sie nach diversen Ausstellungen u.a. im Küchengartenpavillon keine Unbekannte. Bereits 2015 hat sie unter dem Titel „!Drachen! – fröhlich, frech und liebenswert“ auch schon gemeinsam mit plabilio ausgestellt.

Der hannoversche Objektkünstler plabilio war schon mehrfach mit seinen Assemblagen zu Gast im r2k. Dieses Mal belebt er das eigentlich tote alte Holz mit den verschiedensten bunten Papierwesen, die er wieder in seiner unnachahmlichen Weise als filigrane Aufsichtfiguren gestaltet hat.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, 6. Oktober 2018 um 14:00 Uhr statt. Anschließend werden die Arbeiten bis zum 28. Oktober 2018 zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind Do und Fr 16-19 Uhr sowie Sa und So 13 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

r2k – Raum für Kunst und Kommunikation
Kötnerholzweg 4
30451 Hannover
www.r2k-linden.de

Sperrung der Badenstedter Straße und der Benno-Ohnesorg-Brücke

Für den Einbau der neuen Gleise und die Straßenwiederherstellung wird die Badenstedter Straße an der Kreuzung Bauweg ab Freitag (28. September), 9 Uhr, bis Ende der ersten Oktoberwoche für den Kraftfahrzeug-Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Bartweg und die Davenstedter Straße.

Wegen Reparaturarbeiten am Fahrbahn- und Gleisbereich wird die stadteinwärtige Seite der Benno-Ohnesorg-Brücke ab Montag (1. Oktober) bis Ende der zweiten Oktoberwoche für den Kraftfahrzeug-Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Allerweg (vom Deisterplatz), Legionsbrücke (von der Falkenstraße) sowie ab Schwarzer Bär um das Ihme-Zentrum und über die Brücke Spinnereistraße.