Butjer Route

Linden
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Lichtenberg Platz

Graf Wittekind Berühmt geworden ist er durch seine Kastanie, die als einer der schönsten Bäume Hannovers galt. Leider ist der Baum gestorben (Hundekot, Streusalz, saurer Regen u.a.). Mehrere Wurzelbehandlungen konnten daran nicht ändern. Der Platz ist nach dem ersten Bürgermeister der Stadt Linden benannt.
An der Einmündung der Wittekindstraße sehen wir das Standbild des Sachsen-Herzogs Wittekind (Widukind). Ein offensichtlicher Fehler im Verlauf der Lindener Geschichte: Erinnert werden sollte an Wittekind von Schwalenberg, den Gerichtsherrn am Beginn der Lindener Geschichte (1115). Die Häuser am Platz heben sich von den üblichen Lindener Arbeiterquartieren deutlich ab: hohe Räume und große Wohnungen für das wohlhabende Bürgertum, erbaut im ersten Jahrzehnt Lichtenberg Platz des 20. Jahrhunderts (ähnliche Häuser findet man z.B. in der Beethoven- und Jacobsstraße). Wir verlassen den Lichtenbergplatz durch die nächste einmündende Straße, die Gartenallee. Vorbei am schönsten Polizeirevier Hannovers überqueren wir die Staphanusstraße und sehen linker Hand das Gilde-Carre. Hier stand einst die Lindener Brauerei.

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