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Linden
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Lindener Marktplatz

An Markttagen (Dienstag und Samstag) vereinigt sich Lindener Leben auf dem Marktplatz. Markttag Ansonsten nehmen hier viele nur das Zentrum von Linden-Mitte wahr. Das ist bis heute umstritten. Dabei hatten die Stadtväter Lindens schon bald nach der Verleihung der Stadtrechte (1885) den Traum eines echten Stadtzentrums verwirklichen wollen. Damals gab es ein neuerbautes Lindener Rathaus in Randlage an der Deisterstraße, Ecke Ricklinger Straße. Die stürmische Entwicklung Lindens (allein zwischen 1885 und 1895 stieg die Einwohnerzahl von 25.000 auf 35.000) veranlasste die Stadtväter, an die Gestaltung des Marktplatzes zu gehen. 1896 begann der Bau des neuen Rathauses, 1899 wurde es vollendet. Nachtwächter Brunnen Seine ganze Pracht mit Staffelgiebeln und Turm ist nicht erhalten. Kriegszerstörungen (1943) wurden in den Nachkriegsjahren beim Wiederaufbau vereinfacht ausgeglichen. Aber es ist auch heute unser Rathaus. Seit 1981 ist es Sitz der BezirksbürgermeisterInnen, die hier für Sprechstunden zur Verfügung stehen. Der Nachtwächter steht seit 1896 auf dem Lindener Marktplatz Wache. Von dem Berliner Bildhauer Hans Dammann geschaffen, sollte er eigentlich auf dem Holzmarkt in Stephanus-Villa Hannover stehen. Doch dort gefiel die bestellte Figur offensichtlich nicht mehr, und die Lindener Bürger sammelten Geld für ihr neues Wahrzeichen. Am Nordrand des Marktes ist die Stephanus-Villa erhalten (Davenstedter Straße 4). Hermann Stephanus war Fabrikant und Lindener Gemeindevorsteher vor 1885. Vor der Villa biegen wir links ab und halten uns vor der Grundschule am Lindener Markt rechts. Vor uns liegt der Lichtenberg Platz.

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