Limmerstraße
Linden vor Hannover. Linden hat die Limmerstraße. Sie müsste Lindenstraße heißen, was im Fernsehzeitalter aus Urheberrechtsgründen schlicht unmöglich ist und zu katastrophaler Fehldeutung einladen könnte. Die Limmerstraße ist wirklich, lädt den Chronisten und sogar den Kitsch-Autoren. Hinter Kneipen-Scheiben und Schaufenstern kribbelt echtes Leben, keine künstliche Spannung kann erreichen, was wirkliches Leben hier gebiert.
Hans-Jörg Hennecke
Was das soziale Leben auf der Straße angeht,
spricht man inzwischen schon vom limmern.
limmern, limmerte, gelimmert: Dieses Verb steht (noch) nicht im DUDEN und leitet sich von der Limmerstraße ab. Dort treffen sich abends Menschen und sitzen in kleinen Gruppen zusammen auf den Bänken oder in den Schaufensternieschen, um zu “limmern”. Das heißt sie genießen den Abend in Linden mit alten und neuen Freunden, Bekannten oder zufälligen Begegnungen. Dabei wird geredet, geschaut, getrunken, gegessen, gelegentlich auch musiziert. Ein “Soziales Netzwerk” live und in 3D. Ansichten davon gibt es unter wie könnte es anders sein www.limmern.de.
Lindener Ansichten:
Die Homestory des Ateliers Hansen
In einer ständigen Ausstellung sind die vielen Facetten dieses Stadtteils in ständig neuen Aufnahmen zu sehen. Die Arbeiten werden jeweils in einer Auflage von 10 Stück im Format 30 x 40 cm produziert. Einige der Bilder werden jedes Jahr zu einem sehr begehrten Kalender zusammengestellt.
öffnungszeiten: Di-Fr 15-18 Uhr Offensteinstraße 1.










