Umbau des Küchengarten 2006 - 2008
August 2006
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Der Küchengarten... unendliche Weiten...
Laden zum Skaten ein.
Es hat sich schnell rumgesprochen, das hier ein neuer Platz vorhanden ist um Inliner zu fahren oder mit dem Skateboard zu üben.
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Hier auf dem ehemaligen Tankstellengelände soll noch ein Stadtgrünplatz entstehen.
In Anlehnung an den Küchengarten, wie vom Verein Quartier e.V. vorgeschlagen, sollen auf dem ehemaligen Tankstellengelände 16 neue Bäume gepflanzt werden. Einige Speilelemente und mehrere Bänke sollen eine freundliche und übersichtliche Atmosphäre schaffen. Allein Pflanzenauswahl, wie beispielsweise eine Bambushecke zur Fössestraße wurde kritisiert, man solle doch lieber etwas mehr Einheimisches pflanzen. Eine Stufe zum Küchengartenplatz soll Fahrradfahrer aus diesem Teil des Platzes fernhalten. Auch hier sollen wieder Granitelemente zum Klettern und Sitzen in verschiedenen Höhen zum Einsatz kommen. Ein gepflasterter Weg grenzt den neuen Teil vom alten Grünzug Rampenstraße ab.
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März 2007
Der Umbau geht in die nächste Runde. Der Stadtgrünplatz soll noch vor dem Sommer fertig werden.
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Die Arbeiten gehen zügig voran. Langsam nimmt der Platz gestalt an.
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April 2007
Der fertiggestellte Teil des Küchengartenplatzes hat sich gegenüber der alten Situation deutlich belebt.
Die Belebung führte aber schon zu den ersten Konflikten. Schon frühzeitig kam die Idee auf, die große Freifläche als Multifunktionsplatz ausweisen und den Boden für Inliner, Skateboarder und Radsportler herzurichten. Die Umsetzung ist wohl zu gut gelungen. Der Platz hat sich für die Skater-Szene zur Top Location entwickelt. Dies hat zum Unmut einiger Anwohner geführt, die sich vom Lärm der Skater gestört fühlen. An zwei Terminen wurden die Standpunkte der einzelnen Gruppen im Cafe Seeteufel direkt vor Ort besprochen und nach Lösungen gesucht.
Die Skater-Szene hat sich dabei zu massiven zeitlichen Beschränkungen bereit erklärt. Sie werden den Platz nur noch dienstags und donnerstags bis 19:00 Uhr und samstags bis 20:00 Uhr. An den übrigen vier Wochentagen soll überhaupt nicht geskatet werden. Die Skater können natürlich nicht gewährleisten, dass der Platz von keinem anderen außerhalb dieser Zeiten zum Skaten genutzt wird. Auf der Bezirksratssitzung am 14. März wurde deshalb die Aufstellung eines Schildes mit den oben genannten Regeln beschlossen.
Einigen Anwohnern ging diese Regelung noch nicht weit genug. Tatsache ist aber, dass man nicht einzelnen Gruppen die Nutzung des Platzes verbieten kann. Außerdem sollte man als Anwohner mal darüber nachdenken, dass ein Wohnort mitten in einem lebendigen Stadtteil auch eine gewisse Geräuschbelastung mit sich bringt. Durch die Skater werden die Lärmrichtlinien laut einer Messung jedenfalls nicht überschritten. über die Ideenwerkstatt hatte außerdem jeder Anwohner die Möglichkeit, auf Gestaltung und Nutzung des Platzes Einfluss zu nehmen.
Außerdem wurde auf der Bezirksratssitzung noch mal deutlich gemacht das man sich bemühen will, eine Ersatzfläche zu finden, die den Anforderungen der Skater genügt. Dabei sollen die Skater in die Planung und Standortsuche mit einbezogen werden. Dies sollte in einer Stadt, die im Sommer die Skate-Hauptstadt werden will und Deutschlands größtes Skate-Event beherbergt, doch wohl machbar sein.
Der Autor dieser Zeilen ist jedenfalls auch in Zukunft häufig auf dem Platz anzutreffen, weil sich sein Sohn jetzt ein Skateboard wünscht...
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Ende April ist der Stadtgrünplatz fast fertig, eigentlich müsste man aber eher von einem Stadtbraunplatz sprechen ;-) !
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Großer Bahnhof auf dem Küchengarten. Der Oberbürgermeister Stephan Weil eröffnet der zweiten Abschnitt des Platzes und enthüllt gemeinsam mit dem Bezirksrat die Gedenktafel zur geschichte des Platzes.
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Und wie geht es weiter? Das Ihmezentrum wird zum Linden-Park. Die Stephanusstraße soll ähnlich der Minister-Stüve-Straße am Schwarzen Bären durch eine Aufpflasterung in die Platzfläche integriert werden.
Und zu guter Letzt ist die leidige Fußgängerbrücke durch die neue Gestaltung des Linden-Parks als Rettungsweg verzichtbar geworden, wie auf der Bezirksratssitzung im April von der zuständigen Stadtplanerin erläutert wurde. Schon 2003 war von der störende Dominanz der hässlichen, "gräulichen" Fußgängerbrücke die Rede. Wir dürfen gespannt sein!
Küchengarten 2004
Küchengarten 2007
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