Umbau des Küchengarten 2003 - 2006
Ende 2003
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Bei der Ideenwerkstatt zum Umbau des Küchengarten-Platz unter dem Motto "Mehr Leben für den Küchengartenplatz" entstehen die ersten Pläne für die Zukunft. Dokumentation des Bürgerbüros Stadtentwicklung(PDF ca. 1.000 kb) |
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August 2005
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November 2005
Die Stadt kauft das ehemalige Tankstellengelände. Dadurch verzögert sich der Baubeginn für den Platzumbau. Andererseits schafft es auch Raum für neue Perspektiven. Geplant ist eine zusätzliche Grünfläche. Kurzfristig war auch ein Biergarten im Gespräch.
Das Bistro/Restaurant Seeteufel ist fast fertig. Es soll trotz des Platzumbaus bald Eröffnet werden. Die Gäste bekommen hier Spezialitäten aus südlichen Ländern, hauptsächlich aber französische Küche serviert. Die Fläche der Außenterrasse soll auch im Winter so oft wie möglich bewirtschaftet werden. Für eine Belebung des Platzes ist das sicherlich eine gute Sache.
Februar 2006
Der Umbau beginnt: Die trostlosen Rabatten sind schon nach kürzester Zeit entfernt. Alle Bäume die erhalten bleiben sollen sind eingezäunt.
Am Dienstag den 21.02. eröffnet das Bistro Seeteufel. Hier sitzt man in der ersten Reihe und kann die Umgestaltung des Platzes aus der angenehmsten Position mitverfolgen. Im Sommer wenn der neue Küchengarten fertig ist, wird das Bistro Seeteufel sicher zu einer der ersten Adressen zum draußen sitzen in Linden.
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Es geht zügig voran: |
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Freie Sicht über den Platz. |
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Und so sieht die aktuelle Planung der Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Tiefbau und des Planungsbüros "foundation 5+" aus. Gemeinsam wird sich mit Küchengartenplatz und Stadtgrünplatz Fössestraße eine großzügige Raumfolge ergeben, die die Stadtteile Lindens verbindet, den Grünzug Rampenstraße einbezieht und eine deutliche Aufwertung für das Quartier bedeuten wird. Die Stadt verspricht sich mit den Investitionen in die öffentlichen Räume positive Impulse für Linden, das Ihmezentrum, das Gildekarree und die vielen Menschen, die den Küchengartenplatz überqueren werden. Der Platz wird auch weiterhin ein belebter Verkehrsplatz bleiben. In Grau dargestellt ist auch das ehemalige Tankstellengrundstück. Hierfür ist ein Folgeprojekt "Stadtgrünplatz Fössestraße" vorgesehen, das dem Stadtbezirksrat bereits präsentiert wurde. Die Beschlussdrucksache soll im März im Stadtbezirksrat behandelt werden. |
April 2006
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Nach einem wetterbedingten Baustopp geht es jetzt wieder zügig weiter. Der Granit aus China ist auch schon da, aber noch gut verpackt. Am Mittwoch 05. April soll es wohl mit dem Verlegen losgehen. |
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Und so sieht er aus, der Granit aus China. Na ja... |
Immer Live dabei...Die Bewohner der Haasemannstraße sitzen sozusagen mit in der ersten Reihe. Langsam geht es voran, das Streifenmuster ist schon erkennbar. |
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Licht
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Juni 2006
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Es geht voran!
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Juli 2006
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Der erste Teil des Platzes ist fertig und zum betreten freigegeben. Und das Leben kehrt zurück... |
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August 2006
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Es geht dem Ende entgegen. Einige Bänke sind schon da und auch der Trinkwassserbrunnen steht schon. |
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"Linden hält den Atem an"
(Eröffnung des Küchengartenplatzes am 19. August 2006)
Wenn am Sonnabend, 19. August, der in neuem Glanz erstrahlende Küchengarten-Platz im Beisein von Bürgermeister Bernd Strauch und Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke offiziell seiner Bestimmung übergeben wird, soll dieses Ereignis seiner Bedeutung für den Stadtteil entsprechend gefeiert werden.
Der Bezirksrat Linden-Limmer, die Stadt Hannover sowie einige Sponsoren wie die „Ostland Wohnungsgenossenschaft“, das „Theater am Küchengarten“ und die anliegenden Gastronomiebetriebe Linden-Keller, Seeteufel, ö-Streicher) haben ein attraktives Programm für Groß und Klein vorbereitet.
Für die musikalische Untermalung sorgt ein Jazz-Quartett, der Nachwuchs darf sich auf den Auftritt eines Zauberers freuen, Vereine und Initiativen des Stadtbezirkes nutzen die Gelegenheit, sich darzustellen.
Absoluter Höhepunkt des um 15 Uhr beginnenden Festes wird jedoch ein Ereignis sein, auf das nicht wenige Lindener seit vielen Jahren gewartet haben dürften: der erste gemeinsame Auftritt der Lindener Autoren Hans-Jörg Hennecke und Kersten Flenter sein. Nachdem die Beiden in jüngster Zeit bereits häufiger gemeinsam am Biertisch gesichtet wurden, darf man gespannt sein, welche tiefschürfenden Gedanken sich "Lindemann" und "Stroganow" über Linden im Allgemeinen und den Küchengarten im Besonderen gemacht haben. "Linden hält den Atem an"
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Fertig ! |
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Eröffnung mit Samba und Festrede
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Kinderaktionen
Circo das Zentrum für Zirkuskünste - Zirkus zum mitmachen und selber machen war bei den Aktionen von Circo angesagt.
![]() Circo Infostand |
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Tolle Gesichter von Carmen Leithäuser geschminkt - Kreativ-Kurse für Kinder und Erwachsene im Farbreich.
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![]() Linden Keller |
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Lindemann und Stroganow
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In einem Sommer wie diesem ist alles anders
Zwei ehrenwerte Bürger erklären unsere Welt, die bekanntlich vor allem zwischen Ihme und Fösse stattfindet.
Prolog der Nörgler und Grantler:
Lindemann: Ein Küchengarten!
Stroganow: Was für'n Garten?!
Lindenmann: Und wo ist die Küche?
Stroganow: Städtische Bäder - und wo ist der Sprungturm?
Lindemann: Ihme-Zentrum, Linden-Park: Eigentum verfremdet…
Stroganow: Gilde-Carré - da wird kein Liter Bier gebraut!
Lindemann: Jedenfalls können sich hier Leute treffen und kennen lernen.
Stroganow: Schönen Dank, ich kenne schon genug Leute.
Den ganzen Text im PDF-Format downloaden.
Ein Fazit: Was ist gelungen - was nicht.
Eine kleine Betrachtung was aus der Bürgerbeteiligung umgesetzt wurde. Quelle: Dokumentation des Bürgerbüro Stadtentwicklung.
| Bürgerbeteiligung | Umsetzung | |
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VERKEHR: breiteren überweg über die Fösse- zur Limmerstraße anlegen, Rechtsabbiegespur aus der Fössestraße schließen (Gefährdung von Radfahrern), Stephanusstraße aufpflastern (Verkehrsberuhigung), Busdurchfahrt erhalten und Haltestellen an der Stephanusstraße konzentrieren (Belebung des Platzes), ebenerdigen übergang vom Platz zum Ihmezentrum unter der Fußgängerbrücke anlegen (Regenschutz, Leitfunktion), Verkehrshindernisse für Radfahrer abbauen, aber keine Rennstrecken ausweisen. |
Der Übergang zur Limmerstraße wurde gut gelöst. Die Rechtsabbiegespur ist erhalten geblieben, obwohl an diversen Stellen in Hannover gerade diese Rechtsabbiegespuren entfernt wurden. Die Aufpflasterung der Stephanusstraße soll noch kommen. Die Bushaltestellen sind unverändert erhalten geblieben. Ein ebenerdiger Übergang zum Ihmezentrum fehlt noch (vielleicht kommt er im Zusammenhang mit dem Linden-Park Projekt). Die Verkehrhindernisse für Radfahrer sind entfernt worden, wodurch eine perfekte Rennstrecke entstanden ist. |
2+ 3- |
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FUSSGÄNGERBRüCKE: Brücke erhalten wegen des sicheren Zuweges ins Ihmezentrum für Beschäftigte, BewohnerInnen, Kinder (Kindergarten), ältere Menschen (Rollatoren); Brückenkopf an der Limmerstraße zu sperrig als Zuweg zum Platz (breit öffnen, evtl. mit Aufzug), breiten überweg über die Fösse- zur Limmerstraße unterhalb des Brückenlaufs anlegen, Rampensteigung zur Brücke wird nicht für problematisch gehalten, aber öffentlicher Lift vom Platz (Nordtreppe) nähme weniger Raum ein. |
In diesem Bereich ist nichts verändert worden. Das wurde von den Bürgern auch nicht gefordert. Die Lösung, die Brücke abzureißen, wurde zwar auch angeregt, ist aber aus baurechtlichen Gründen nicht umsetzbar. |
keine änderung |
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GRÜN:Die diversen Beete sind abgetragen worden. Das Kunstwerk ist weg. Der Zugang zum Grünzug Rampenstraße wird durch den glücklichen Umstand, dass die Tankstelle aufgegeben wurde, noch deutlich besser werden, als in den Planungen dargestellt. Bänke sind in den Schattenbereichen aufgestellt worden. Die Platzmitte ist durch die Rechteckform aufgewertet worden. Der Grünwall zur Fössestraße ist im Gegensatz zum Ergebnis der Bürgerbeteiligung komplett verschwunden. Die Brücke wurde auch nicht begrünt. Die Spielangebote kommen in den Bereich der ehemaligen Tankstelle. Maßnahmen gegen die Taubenplage sind bis jetzt noch nicht unternommen worden. Sichtachsen sollten sich öffnen: muss dann ein sehr moderner Lampenmast direkt vor dem TAK stehen? Patenschaften für die Baumscheiben wären dringend notwendig, denn der Platz hat allgemein an Grün verloren. Kann man jedoch das Grün vor den Radfahrern schützen? Gerade auf der Seite zur ehemaligen Tankstelle Richtung Haasemannstraße ist die Bodenfläche aufgrund der großen Baumscheiben sehr geschrumpft. schon nach wenigen Tagen Nutzung waren deutliche Radspuren zu erkennen. |
Die diversen Beete sind abgetragen worden. Das Kunstwerk ist weg. Der Zugang zum Grünzug Rampenstraße wird durch den glücklichen Umstand das die Tankstelle aufgegeben wurde noch deutlich besser werden als in den Planungen dargestellt. Bänke sind in den Schattenbereichen aufgestellt worden. Die Platzmitte ist durch die Rechteckform aufgewertet worden. Der Grünwall zur Fössestraße ist im Gegensatz zum Ergebniss der Bürgerbeteiligung komplett verschwunden. Die Brücke wurde auch nicht begrünt. Die Spielangebote kommen in den Bereich der ehemaligen Tankstelle. Maßnahmen gegen die Taubenplage sind bis jetzt noch nicht unternommen worden. Sichtachsen öffnen: Ein Mast in die Platzmitte direkt vor das TAK?. Patenschaften für die Baumscheiben wären dringend notwendig, denn der Platz hat allgemein an Grün verloren. |
6+ 5- 1? |
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KINDER: Im Grünzug am Pavillon/Trafohäuschen altes Boot, besser eine alte Eisenbahn, für Kinder aufstellen (zur Erinnerung an den ehemaligen Küchengartenbahnhof), Kletterturm/Burgturm aus Holz anstelle des Grünwalles zwischen Platz und Grünzug Rampenstraße, Aufstellen einer Wasserpumpe; auf dem Rundplatz: als Multifunktionsplatz ausweisen, Boden für Inlinefahrer und Radsportler herrichten (Zwischenstopp von Linden zum Maschsee), Bühnenpodest neben der Brückenrampe aufstellen (Musik, Theater, Spiel), Kletterwand für „climbing“ am Treppenaufgang anbringen (auch Lärmschutz), wöchentlicher Aktionstag für Kinder (KIB eV. = Kinder in Bewegung mit Trampolin, Hütchen zum Umfahren), im Winter: Eislauffläche. |
Große Spielgeräte wird es wohl nicht geben. Ein Trinkwasserbrunnen wurde an einer sehr ungünstigen, engen Stelle installiert. Direkt im Durchgang zur Haasemannstraße wird es sicherlich zu Konflikten von Radfahrern und spielenden Kindern kommen. Der Platz lädt zum Inlinern und Skaten ein. Aber auch zum Ballspielen. Das ist sehr gefährlich, weil der Ball immer wieder auf die umliegenden Straßen rollt. Eine Bühne oder Kletterwand an der Brücke wurde nicht geschaffen. Aktionstag und Eislauffläche sind noch ungeklärt. |
2+ 3- |
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Sonstiges: Den Pavillon aktivieren. Lärmschutzwall zur Blumenauerstraße/Fössestraße. Die Litfasssäule und die Glascontainer stören. Warmes rotes Klinkerpflaster wurde positiv bewertet. |
Der Seeteufel im Pavillon wird gut angenommen. Der Lärmschutz wurde deutlich zurück gebaut. Glascontainer und Litfasssäule stehen unverändert. Auf den grünen Granit aus China brauchte man nicht unbedingt so lange warten und so viel Geld bezahlen. | 1+ 3- |
Fazit: Die Umsetzung lässt eher zu wünschen übrig. Der Platz ist sicherlich schöner geworden. Aber viele Dinge, die in der Bürgerbeteiligung gefordert wurden, sind zum Teil nicht oder sogar gegenteilig umgesetzt worden. Für die ca. 700.000 Euro sollten auch die Details stimmen. Ein Lichtmast mitten vor dem TAK oder den Trinkwasserbrunnen an einer Engstelle sollte man von erfahrenen Landschaftsarchitekten/Stadtplanern nicht erwarten. Ein so großer Platz lockt Kinder zum Spielen. Im Moment ist er doch eher Gefahr als schöner Spielplatz. In den letzten Tagen sind immer wieder Kinder auf die umliegenden Straßen gerannt. Also ACHTUNG Autofahrer. Und wozu sonst sollte man einen so großen Platz nutzen als zum Spielen? Für einmal im Jahr Schützenfest und als große Verkehrskreuzung für Radfahrer waren die Investitionen sicherlich zu groß.
Dies gibt natürlich meine persönliche Meinung als direkter Anwohner wieder. Wer dazu seine Ansichten mitteilen möchte, der kann sich an der Diskussion dazu beteiligen.





















































